England – homophobe Worte erschrecken Mit der eigenen Kamera aufgenommen – bisexueller Mann beleidigt
Homophobe Äußerung eines Police Officers
Ein Police Officer in England erhielt seine letzte Verwarnung in schriftlicher Form. Er hatte bei einer Verhaftung einen betrunkenen Mann mit homophoben Worten beleidigt. Das zeichnete seine eigens am Körper getragene Kamera auf. Das Opfer lebt offen bisexuell und hat Beschwerde eingereicht. Ein Gremium kam letztlich zu dem Schluss, dass es sich um grobes Fehlverhalten gehandelt hatte, die Aussage jedoch nicht homophob zu werten sei. Der Polizist hätte aufgrund von Frustration so reagiert.
Was genau geschah
Der Vorfall ereignete sich am 8. Mai letzten Jahres vor einem Hotel im englischen Oxton. Die Beamten trafen auf zwei alkoholisierte Männer. Doch während sie den einen zur Ruhe brachten, wurde der andere plötzlich aggressiv. Er entledigte sich seiner Jacke, nahm eine Kampfhaltung ein und begann herumzuschreien. Die Rufe drehten sich um eine „Nazi-Regierung“. Daraufhin wollten ihn die Polizisten zu Boden bringen. Als sie den Betrunkenen ins Auto verfrachteten, rutschten die Handschellen ab. Daher folgte eine Warnung des Kollegen mit dem angeblich homophoben Inhalt.
Die Entschuldigung
Der Polizist meinte, er habe keine homophobe Lebenseinstellung und sogar schwule Freunde. Er sagte, dass er solche Worte nur aufgrund des Stresses in den Mund genommen habe. Auch sonst wird der Beamte als höflich und zuvorkommend beschrieben. Er respektiert andere Menschen. Der Leiter seiner Abteilung entschuldigte sich im Namen der Polizei und erklärte, dass sie weiterhin eng mit dem LGBTI*-Netzwerk zusammenarbeiten werden, schrieb Liverpool Echo.