Direkt zum Inhalt

Verpfuschte OP sorgt für Behinderung Gay leidet unter seiner Krankheit und erstellt Instagram-Account

Von tr - 26.04.2021 - 13:00 Uhr
Schwuler Mann leidet und sucht Gleichgesinnte
Foto: © instagram.com/crohns_come_back_kid
ANZEIGE
Loading audio player...

 

Verpfuschte OP bei Morbus Crohn Patient

Dean Scott Richardson ist ein 38-jähriger Gay mit Morbus Crohn, einer Darmerkrankung, die Operationen zur Folge hatte. 2019 lief eine davon schrecklich schief und er blieb mit Behinderung zurück. Die Komplikationen im Heilungsverlauf wurden von den Ärzten nicht ernstgenommen, bis eine Not-OP anstand. Nun bekam er eine Öffnung am Bauch (Stoma) mit Beutel, welcher die Abfälle des Darms auffing.

Plötzliches Stoma am Bauch

Dieses Stoma kam überraschend und wurde zuvor nie erwähnt. Um Trost zu finden, suchte er online in LGBTI*-Communities nach Gleichgesinnten, doch er fand keine. Daher entschied er sich für einen Instagramm-Account, um seine Erfahrungen zu sammeln und mit anderen zu teilen. Doch negative Reaktionen anderer Schwuler kamen aufgrund seiner offenen und ehrlichen Worte. Er verlor während seiner Zeit im Krankenhaus sein Zuhause und seinen Job. Richardson war allein.

Der Weg der Genesung

Deprimierte Grundstimmung war die Folge dieser Lebenssituation. Im letzten Jahr konnte die Stoma-OP schließlich rückgängig gemacht werden. Doch die Narben und die Erinnerungen bleiben. Seinen Instagram-Account bereut er nicht. Darüber hat er Freunde gefunden und auch Dating schreibt er nicht ganz ab. Der Gay wünscht sich einen schwulen Mann an seiner Seite, mit dem er seine Zukunft planen kann.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

tazNach dem CSD-Anschlag: Viele Bekundungen, kaum KonkretesndQueer | Razzia in Casa Kuá schüchtert Berliner trans* Community eintazRazzia in queerem Community-Ort: Alles wegen ein paar TablettenFrankfurter Allgemeine ZeitungMit Hilfe von Leihmutter: Niederländischer Ministerpräsident und sein Verlobter bekommen ein BabyAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Wende im Fall Meiwes

Vorerst keine Entlassung

Armin Meiwes bleibt in Haft. Sein Antrag ist zurückgezogen. Was über die Entscheidung bekannt ist und warum lebenslang nicht nach 15 Jahren endet.
Omas Antwort auf den Hass

„Liebe kennt keine Barrieren“

Nach der Hasswelle gegen Luca und Cristian meldet sich Lucas Oma Loretta zu Wort. Ihr Brief stellt das Glück ihrer Familie an erste Stelle.
Kreativer Widerstand

Zehnkämpfer zeigt Haut aus Protest

Frauenfeindliche sexistische Witze von US-Comedian Shane Gillis sorgen aktuell für viel Empörung. Zehnkämpfer Chase Lathrop antwortet kreativ und sexy
Sorge um queere Sichtbarkeit

Pride-Teams wollen Kräfte bündeln

Mehr als 100 CSD-Veranstalter trafen sich in Recklinghausen. Sie warnen vor Anfeindungen und wollen sich bundesweit stärker unterstützen.
Geheimnisse bei Heated Rivalry

Jacob Tierney erklärt Serienerfolg

Ein neues Buch zeigt, wie „Heated Rivalry“ entstand, welche Szenen gestrichen wurden und was die zweite Staffel vorbereitet.
Rob Jetten wird Vater

Premier erwartet erstes Kind

Niederlands Premierminister Rob Jetten und sein Partner Nicolás Keenan erwarten im Frühjahr 2027 ihr erstes Kind durch eine Leihmutter.
Neue Pornogesetze in England

Verbot von Fetisch-Darstellungen

Großbritannien verschärft das Pornografie-Strafrecht: Ab November werden bestimmte sexuelle Darstellungen im Bereich Fetisch und Rollenspiele verboten
Regenbogen spaltet Amsterdam

Streit um queere Sichtbarkeit

Ein geplanter Regenbogenweg in Amsterdam sorgt für Streit. Während Initiatoren ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen wollen, protestieren Anwohner.
Keine PrEP in der Schweiz?

Ende der Kassenleistung 2027

In der Schweiz ist die Kostenübernahme für die HIV-Schutzpille PrEP nur bis Ende 2026 gesichert. LGBTIQ+-Verbände warnen vor Rückschritten.