Direkt zum Inhalt

Super Happy Fun America Mitglieder der LGBTI*-feindlichen Gruppe verhaftet

Von co - 20.01.2021 - 14:00 Uhr
Mitglieder der LGBTI*-feindlichen Gruppe verhaftet
Foto: © twitter.com_SuperHappyFunA
ANZEIGE
Loading audio player...

Diese Woche wurden zwei Mitglieder der LGBTI*-feindlichen Organisation Super Happy Fun America verhaftet. Sie sollen am 6. Januar beim gewalttätigen Sturm auf das Kapitol mitgewirkt haben.

Laut MassLive wurden Suzanne Ianni (59) und Mark Sahady (46) ohne Gegenwehr in ihren jeweiligen Häusern in Malden, Massachusetts festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, „wissentlich und ohne rechtmäßige Befugnis ein zugangsbeschränktes Gebäude [betreten zu haben]“ und sich auf dem Gelände des Kapitols ein „ungebührliches Verhalten“ an den Tag gelegt zu haben. Auf beide Namen stieß das FBI durch ein Foto in den sozialen Medien der Hassgruppe.

Laut den Gerichtsunterlagen soll Ianni die Busse organisiert haben, die ihre Organisation zum Kapitol brachten. Sahady ist der Vize-Präsident der Gruppierung. Wie das FBI mitteilt, sollen mehr als 300 Gruppen-Mitglieder mit nach Washington D.C. gefahren sein.

Super Happy Fun America organisierte 2019 die Hetero-Parade in Boston. Das Motto der Gruppe lautet: „Es ist schön, hetero zu sein“ („It’s Great to be Straight“).

Anzeige

Auch Interessant

Kreativer Widerstand

Zehnkämpfer zeigt Haut aus Protest

Frauenfeindliche sexistische Witze von US-Comedian Shane Gillis sorgen aktuell für viel Empörung. Zehnkämpfer Chase Lathrop antwortet kreativ und sexy
Sorge um queere Sichtbarkeit

Pride-Teams wollen Kräfte bündeln

Mehr als 100 CSD-Veranstalter trafen sich in Recklinghausen. Sie warnen vor Anfeindungen und wollen sich bundesweit stärker unterstützen.
Geheimnisse bei Heated Rivalry

Jacob Tierney erklärt Serienerfolg

Ein neues Buch zeigt, wie „Heated Rivalry“ entstand, welche Szenen gestrichen wurden und was die zweite Staffel vorbereitet.
Rob Jetten wird Vater

Premier erwartet erstes Kind

Niederlands Premierminister Rob Jetten und sein Partner Nicolás Keenan erwarten im Frühjahr 2027 ihr erstes Kind durch eine Leihmutter.
Neue Pornogesetze in England

Verbot von Fetisch-Darstellungen

Großbritannien verschärft das Pornografie-Strafrecht: Ab November werden bestimmte sexuelle Darstellungen im Bereich Fetisch und Rollenspiele verboten
Regenbogen spaltet Amsterdam

Streit um queere Sichtbarkeit

Ein geplanter Regenbogenweg in Amsterdam sorgt für Streit. Während Initiatoren ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen wollen, protestieren Anwohner.
Keine PrEP in der Schweiz?

Ende der Kassenleistung 2027

In der Schweiz ist die Kostenübernahme für die HIV-Schutzpille PrEP nur bis Ende 2026 gesichert. LGBTIQ+-Verbände warnen vor Rückschritten.
Regenbogen-Steine für alle

Dragqueen rettet LGBTIQ+-Symbol

Nach dem Abriss eines Regenbogen-Zebrastreifens in Miami Beach verkauft eine Dragqueen dessen Pflastersteine nun für den guten Zweck.
Razzia in queerem Zentrum

Protest nach Einsatz in Berlin

Eine Polizeidurchsuchung im queeren Zentrum Casa Kuà in Berlin-Kreuzberg löst Proteste aus. Die Linke kritisiert den Einsatz scharf.