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Worte eines orthodoxen Rabbis „Der Corona-Impfstoff macht schwul“

Von co - 14.01.2021 - 12:30 Uhr
„Der Corona-Impfstoff macht schwul“
Foto: © MarsBars
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Der ultra-orthodoxe israelische Rabbi Daniel Asor wies seine Anhänger*innen dazu an, sich nicht gegen Corona impfen zu lassen: Die Nutzung von „embryonalem Substrat“ bei Impfstoffen könne „gegenläufige Tendenzen hervorrufen“, so der Rabbi laut Israel Hayom in den sozialen Medien – der Impfstoff könne die Geimpften also homosexuell machen. Mit dieser Warnung wendet Asor sich gegen die offizielle Anordnung führender orthodoxer Rabbis aus der ganzen Welt. Havruta, eine Organisation von religiösen jüdischen LGBTI*-Personen, bereitet sich schon einmal auf die „anstehenden neuen Mitglieder“ vor.

Asor hat Tausende von Social-Media-Fans. Im Zusammenhang mit Corona vertritt er auch andere Verschwörungstheorien: So behauptet er auch, dass Virus und Impfstoff von einer „bösartigen globalen Regierung“ bestehend aus Freimaurern, Illuminaten, Bill Gates und so weiter geschaffen wurden, um „eine neue Weltordnung herbeizuführen“. Die WHO und die Pharma-Giganten Pfitzer und Moderna bezeichnet er als „kriminelle Organisationen“, die ultra-orthodoxe Führungspersonen durch gefälschte Daten dazu bringen wollen, die Impfungen zu unterstützen.

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