Ende der historischen Kampagne Pete Buttigieg verabschiedet sich aus dem Wahlkampf
Am Sonntag gab Pete Buttigieg bekannt, dass er sich aus dem Rennen um den Posten des US-Präsidenten zurückzieht. Obwohl seine Kampagne nun vorbei ist, war sie von historischer Bedeutung: Seine Erfolge als offen schwuler Mann, der sich mit seinem Ehemann an seiner Seite in den Wahlkampf stürzte, sind beispiellos. Zu Beginn seiner Kampagne war Buttigieg in den USA gänzlich unbekannt. Der 38-Jährige war außerdem eine der jüngsten Personen, die sich jemals für das Amt des Präsidenten aufstellen lassen wollten.
Während Buttigieg zwar die Vorwahlen in Iowa gewann und dabei knapp vor Bernie Sanders lag (SCHWULISSIMO berichtete), verliefen die nachfolgenden Wahlen wenig erfolgreich. Trotz der Erfolge hatte Buttigiegs Kampagne viele Probleme, vor allem mit der LGBTI*- und der schwarzen Wählerschaft. Out zufolge waren Buttigiegs Zeit als Bürgermeister, seine (nicht) geplanten Regelungen und sein Umfeld für diese Bevölkerungsgruppen problematisch. Ganz deutlich zeigte das der Misserfolg in South Carolina. Dennoch verhalf Buttigiegs Kandidatur der LGBTI*-Community zu mehr Sichtbarkeit.