Stolz auf seine Arbeit Mike Pence und seine unzureichende HIV-Politik in Indiana
Die Angst vor dem Corona-Virus steigt auch in den USA. Verantwortlich für die offiziellen Schritte gegen eine mögliche Epidemie ist Vize-Präsident Mike Pence. Während Pence im Hintergrund missbilligend den Kopf schüttelte, fragte ein Reporter bei einer Pressekonferenz nach Garantien dazu, „dass politisches Kalkül und Ideologien“ beim Vorgehen gegen den Virus keine Rolle spielen würden.
Trump lobte daraufhin die „phänomenale Leistung“ seines Vize-Präsidenten in Sachen Gesundheitswesen als „eine der besten, wenn nicht die beste, im Land“. Danach sprach Pence über seine Erfahrungen als Governor von Indiana. Bei einem Ausbruch von HIV in einem „sehr kleinen Städtchen“ habe sein Team 2015 „prompt“ reagiert, indem ein 30-tägiges Nadel-Austausch-Programm eingeführt wurde. Das „Städtchen“ Scott County hat mehr als 23.000 Einwohner. Dessen einzige Klinik, die gegen die Ausbreitung von HIV arbeitete, musste LGBTQ Nation zufolge 2011 durch von Pence beorderte Budget-Kürzungen schließen. Schon im November 2014 gab es erhöhte HIV-Infektionsraten – trotzdem dauerte es noch sechs Monate, bis Pence den kurzzeitigen Nadel-Austausch erlaubte.