Direkt zum Inhalt
Trans-Frau im argentinischen Frauenfußball
ANZEIGE

Trans-Personen im Sport Trans-Frau im argentinischen Frauenfußball

co - 07.02.2020 - 13:00 Uhr
Loading audio player...

Der argentinische Verein Atlético Villa San Carlos nahm die 22-jährige Mara Gomez unter Vertrag. Damit gab der momentan Tabellenletze der ersten Trans-Frau der Liga die Chance, sich zu beweisen. Mit 15 Jahren fiel es Gomez schwer, mit ihrer Veränderung umzugehen. Beinahe hätte sie sich das Leben genommen. Doch ihre Liebe zum Fußball half ihr aus der Krise. Der größte Traum der Sportlerin ist es, einmal für die Nationalmannschaft zu spielen.

Gomez’ Verpflichtung entfachte allerdings auch eine erneute Diskussion um Trans-Frauen im Frauen-Profisport. Besonders bekannt wurde in dieser Debatte laut RTL News die intersexuelle Läuferin Caster Semenya. Als diese 2009 bei der Weltmeisterschaft die Goldmedaille über 800 Meter gewann, beschwerten sich einige Konkurrentinnen über Semenyas deren Vorteile durch einen unnatürlich hohen Testosteron-Spiegel. Man legte schließlich den Grenzwert für körpereigenes Testosteron bei maximal 4,5 Prozent fest. Damit Trans-Athleten überhaupt eine Spielerlaubnis bekommen, müssen sie also eine Sondergenehmigung von der Welt-Anti-Doping-Agentur einholen und ihren Hormonhaushalt regulieren.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Erstes nationales Denkmal

Gedenkstätte auf Friedhof Sihlfeld

Zum ersten Mal in der Schweiz wurde ein öffentliches Denkmal für die Opfer von Diskriminierung und Gewalt gegen queere Menschen eingeweiht.
Rücktritt gefordert

Kirche schweigt nach CSD-Anschlag

Der Passauer Bischof Oster hat bei einer Predigt queere Menschen und Veranstaltungen wie den CSD offen als Gefahr für die Demokratie bezeichnet.
Aus Scham wird Stärke

Vom Escort zum Tarot-Coach

Ein ehemaliger Gay-Escort macht persönliche Erfahrungen mit Scham und Trauma zum Ausgangspunkt für seine Arbeit mit Tarot.
Instagram greift durch

Heimliche Videos stoppen

Instagram verschärft den Kampf gegen heimliche Aufnahmen mit Smartbrillen und sperrt erstmals Konten mit Millionenpublikum.
Hass-Konferenzen in Afrika

Erweiterte Pläne für 2027

Ein afrikanisches Anti-LGBTIQ+-Netzwerk will seine Aktivitäten 2027 deutlich ausbauen und strebt langfristig Einfluss auf Gesetze an.
"Lächerlich" laut Sage Steele

Vorstellung bei Heimspiel

Ex-Moderatorin Sage  Steele hat die Vorstellung des neuen nicht-binären Maskottchens des Damen-Basketball-Teams Toronto Tempo "lächerlich" genannt.
Flucht in die Freiheit

Paradies mit Schattenseiten

Kap Verde gilt als sicherer Zufluchtsort für viele verfolgte homosexuelle Afrikaner – doch fehlende Asylregeln lassen viele in Unsicherheit zurück.
Der Druck zum Posten

Urlaub unter Beobachtung

Vor allem junge Menschen – auch viele queere – teilen ihren Urlaub selbstverständlich in sozialen Netzwerken. Doch das Posten kann belastend werden.
Gewalt gegen queere Fahrgäste

Forderungen an Fahrdienst Uber

Ein schwerer Angriff auf eine trans* Frau in Kolumbien löst Forderungen nach besserem Schutz queerer Fahrgäste bei Fahrdienst-Apps wie Uber aus.