Direkt zum Inhalt
Gezielte Werbebotschaften an Homophobe und Neo-Nazis
ANZEIGE

Twitter entschuldigt sich Gezielte Werbebotschaften an Homophobe und Neo-Nazis

co - 17.01.2020 - 14:00 Uhr
Loading audio player...

Auf Twitter konnten Werbetreibende gezielt Beiträge an Personen schalten, welche die Plattform als „weiße Rassisten“, „Homophobe“, „Transphobe“ oder „LGBTI*-feindlich“ kennzeichnete. So konnten Werbetreibende ihre Botschaften beispielsweise auch gezielt an „Neo-Nazis“ richten und damit 67.000 bis 81.000 Menschen erreichen. Außerdem war es möglich, besonders gefährdete junge Menschen mit den Keywords „anorexisch“ und „bulimisch“ zu erreichen. Das deckte eine Untersuchung der BBC auf.

Das berge laut Aktivisten natürlich die Gefahr der Radikalisierung: „Ich kann mir vorstellen, dass das genutzt wird, um Engagement zu fördern und die Überzeugung von Personen zu vertiefen, die schon gewisse Übereinstimmung mit intoleranten Beweggründen und Ideen zeigen“, so Patrik Hermansson von Hope Not Hate.

Twitter schrieb: Normalerweise banne man sensible oder diskriminierende Schlüsselwörter und halte diese schwarze Liste immer aktuell. In diesem Fall sei es möglich gewesen, einige dieser Begriffe zur Zielgruppen-Findung einzusetzen – obwohl das in den Geschäftsbedingungen der Social-Media-Plattform ausdrücklich verboten ist. Der Fehler wurde mittlerweile korrigiert.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

"Lächerlich" laut Sage Steele

Vorstellung bei Heimspiel

Ex-Moderatorin Sage  Steele hat die Vorstellung des neuen nicht-binären Maskottchens des Damen-Basketball-Teams Toronto Tempo "lächerlich" genannt.
Flucht in die Freiheit

Paradies mit Schattenseiten

Kap Verde gilt als sicherer Zufluchtsort für viele verfolgte homosexuelle Afrikaner – doch fehlende Asylregeln lassen viele in Unsicherheit zurück.
Der Druck zum Posten

Urlaub unter Beobachtung

Vor allem junge Menschen – auch viele queere – teilen ihren Urlaub selbstverständlich in sozialen Netzwerken. Doch das Posten kann belastend werden.
Gewalt gegen queere Fahrgäste

Forderungen an Fahrdienst Uber

Ein schwerer Angriff auf eine trans* Frau in Kolumbien löst Forderungen nach besserem Schutz queerer Fahrgäste bei Fahrdienst-Apps wie Uber aus.
Allein in der Wohnung

Queere Menschen häufig betroffen

Rund 2,1 Millionen homosexuelle und queere Menschen leben allein, besonders ältere Menschen sind häufig davon betroffen.
Kritik an der US-Polizei

Queere Menschen im Fokus?

Eine neue Studie offenbart: In Kalifornien werden Menschen, die als trans* wahrgenommen werden, häufiger von der Polizei durchsucht und festgenommen.
Aktivisten verlassen Kamerun

Community massiv unter Druck

In Kamerun bedrohen Exil, Erschöpfung und sinkende Fördermittel die Strukturen der LGBTIQ+-Community und ihre bisherigen Erfolge.
Gay for Pay bei OnlyFans

Zwischen Geld, Sex und Identität

Eine wachsende Gruppe heterosexueller Männer produziert auf OnlyFans explizite Inhalte für ein schwules Publikum und ändert Debatten über Männlichkeit
Schwules Vampir-Märchen

Sexy Fischer trifft Walfänger

Ein umjubelter schwuler Horrorfilm erzählt von einer verbotenen Liebe zwischen einem Fischer und einem Walfänger auf den Färöer-Inseln.