Direkt zum Inhalt
Facebook entfernt Lügenkampagne // © luchezar
ANZEIGE

Anti-PrEP Werbung Facebook entfernt Lügenkampagne gegen PrEP

co - 02.01.2020 - 14:30 Uhr
Loading audio player...

Schon seit Wochen fordern LGBTI*- und HIV-Aktivisten, dass Facebook einige irreführende Werbeanzeigen entfernt. Diese verbreiten teils frei erfundene, teils übertriebene Warnhinweise über das präventive Medikament PrEP. Jetzt hat die Plattform endlich reagiert und einige der Anzeigen entfernt – jedoch längst nicht alle.

Die Kontroverse begann, nachdem einige Anwälte Anzeigen veröffentlichten, die mögliche Nebenwirkungen von PrEP aufbauschten. Und das, obwohl Studien bereits mehrfach bewiesen haben, dass das Medikament sicher ist. Daher reagierten einige US-Abgeordnete, und LGBTI*- sowie HIV-Aktivisten mit großem Unmut auf die irreführende Werbekampagne: Sie baten Facebook darum, die Annoncen zu löschen – denn diese könnten besonders gefährdete Individuen davon abbringen, das Medikament zu nutzen.

Ein Sprecher von Facebook erklärte GayCityNews: Die „unabhängigen Faktenprüfer“ der Firma stellten fest, dass einige der fraglichen Anzeigen den Lesern ein falsches Bild von den Effekten von Truvada vermitteln. Man habe sich daher dazu entschieden, die betreffenden Annoncen permanent zu entfernen. Wer hinter der Kampagne steckt, ist nicht bekannt.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

"Lächerlich" laut Sage Steele

Vorstellung bei Heimspiel

Ex-Moderatorin Sage  Steele hat die Vorstellung des neuen nicht-binären Maskottchens des Damen-Basketball-Teams Toronto Tempo "lächerlich" genannt.
Flucht in die Freiheit

Paradies mit Schattenseiten

Kap Verde gilt als sicherer Zufluchtsort für viele verfolgte homosexuelle Afrikaner – doch fehlende Asylregeln lassen viele in Unsicherheit zurück.
Der Druck zum Posten

Urlaub unter Beobachtung

Vor allem junge Menschen – auch viele queere – teilen ihren Urlaub selbstverständlich in sozialen Netzwerken. Doch das Posten kann belastend werden.
Gewalt gegen queere Fahrgäste

Forderungen an Fahrdienst Uber

Ein schwerer Angriff auf eine trans* Frau in Kolumbien löst Forderungen nach besserem Schutz queerer Fahrgäste bei Fahrdienst-Apps wie Uber aus.
Allein in der Wohnung

Queere Menschen häufig betroffen

Rund 2,1 Millionen homosexuelle und queere Menschen leben allein, besonders ältere Menschen sind häufig davon betroffen.
Kritik an der US-Polizei

Queere Menschen im Fokus?

Eine neue Studie offenbart: In Kalifornien werden Menschen, die als trans* wahrgenommen werden, häufiger von der Polizei durchsucht und festgenommen.
Aktivisten verlassen Kamerun

Community massiv unter Druck

In Kamerun bedrohen Exil, Erschöpfung und sinkende Fördermittel die Strukturen der LGBTIQ+-Community und ihre bisherigen Erfolge.
Gay for Pay bei OnlyFans

Zwischen Geld, Sex und Identität

Eine wachsende Gruppe heterosexueller Männer produziert auf OnlyFans explizite Inhalte für ein schwules Publikum und ändert Debatten über Männlichkeit
Schwules Vampir-Märchen

Sexy Fischer trifft Walfänger

Ein umjubelter schwuler Horrorfilm erzählt von einer verbotenen Liebe zwischen einem Fischer und einem Walfänger auf den Färöer-Inseln.