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Weitere absurde Anfragen AfD fragt nach kriminellen Ausländern mit diversem Geschlecht

Von co - 05.07.2019 - 14:56 Uhr
AfD fragt nach kriminellen Ausländern mit diversem Geschlecht // © ninitta
Foto: AfD fragt nach kriminellen Ausländern mit diversem Geschlecht // © ninitta
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Regelmäßig versucht die AfD, sich mit Anfragen neue Munition gegen ihre Hauptfeinde zu sichern. Ihre Bemühungen sind dabei meist zum Scheitern verurteilt. Jetzt wollte die AfD-Landtagsfraktion von Nordrhein-Westfalens Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) wissen, ob es kriminelle Mitglieder libanesischer Clans gibt, die sich als „divers“ identifizieren. Das Ministerium antwortete, dass dem Landeskriminalamt NRW dazu keine Informationen vorlägen.

Warum jetzt eine Verbindung zwischen Mitgliedern des dritten Geschlechts, Libanesen und Kriminellen bestehen soll, darüber schweigt die Partei sich aus. Immer wieder versuchen AfD-Politiker in politischen Versammlungen ihre Lieblingsthemen LGBTQ* und Ausländer zu verbinden. So wollte man im Mai wissen, welchen Nutzen die deutsche Bevölkerung von dem Einsatz von Menschenrechten bei ausländischen LGBTQ*-Personen habe. Vor allem auf Intersexuelle hat es die Rechtsaußen-Partei abgesehen: Empörende Zwischenrufe bei politischen Debatten zum Thema, beleidigende Photoshop-Bildchen und Aussagen in den sozialen Netzwerken sind an der Tagesordnung.

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