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Sex bei Heated Rivalry Serien-Stars bringen Autorin durcheinander

Von ms - 26.10.2026 - 15:00 Uhr
Sex bei Heated Rivalry
Foto: IMAGO / ZUMA Press
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Die kanadische Schriftstellerin Rachel Reid (46) hat bei der Arbeit an ihrem neuen Roman „Unrivaled“ mit einem ungewöhnlichen Problem zu kämpfen: Seit der erfolgreichen TV-Adaption ihrer schwulen Eishockey-Liebesgeschichte „Heated Rivalry“ bekommt sie die beiden Hauptdarsteller Hudson Williams und Connor Storrie beim Schreiben nicht mehr aus dem Kopf. Besonders bei erotischen Szenen sei das irritierend.

Das Wichtigste im Überblick

  • Ungewohnte Schwierigkeiten: Bestsellerautorin Rachel Reid fällt es schwer, erotische Szenen für ihren neuen Roman „Unrivaled“ zu schreiben, ohne dabei an die Darsteller der TV-Serie „Heated Rivalry“ zu denken.
  • Schauspieler im Kopf: Hudson Williams und Connor Storrie verkörpern die Eishockeyspieler Shane Hollander und Ilya Rozanov. Ihre Darstellung beeinflusst inzwischen Reids Vorstellung von den Figuren.
  • Bewusste Serienpause: Die 46-Jährige verzichtet darauf, die Verfilmung erneut anzusehen, solange sie an ihrem Buch arbeitet.
  • Enormer Erwartungsdruck: Nach dem internationalen Erfolg der Serie ist das Interesse am siebten und letzten Band der „Game Changers“-Reihe deutlich gestiegen.
  • Ruhm mit Schattenseiten: Die Popularität der Hauptdarsteller hat auch Auswirkungen auf deren privates Umfeld.

Persönliches Serienverbot

Bei einer Veranstaltung ihrer „Heated Rivalry Deluxe Edition“-Tour in New York berichtete die Autorin jetzt, wie stark die Fernsehserie inzwischen ihre Vorstellung von den eigenen Romanfiguren beeinflusse. Williams und Storrie spielen in der Adaption die Eishockeyprofis Shane Hollander und Ilya Rozanov, deren heimliche Liebesbeziehung im Mittelpunkt der Geschichte steht. „Es ist sehr schwierig, Sexszenen zu schreiben, wenn man dabei an Storrie und Williams denkt. Das ist wirklich sehr seltsam“, sagte Reid laut einem Bericht von E! News.

Um sich wieder stärker auf ihre ursprüngliche Vorstellung der Figuren konzentrieren zu können, beschloss Reid, die Fernsehserie vorerst nicht noch einmal anzusehen. „Ich habe die Serie verfolgt, als die Folgen veröffentlicht wurden“, erzählte sie. „Dann habe ich mir gesagt: ‚Okay, ich darf sie erst wieder ansehen, wenn dieses Buch fertig ist, weil ich mich einfach auf das konzentrieren muss, was ich gerade mache.‘“ Der selbst auferlegte Verzicht sei ihr allerdings schwergefallen. „Es war nicht einfach, weil ich die Serie unbedingt sehen wollte“, räumte sie ein. Bereits vor der Veröffentlichung im November 2025 hatte Reid einige vorläufige Schnittfassungen der Produktion gesehen. Obwohl sie von der Umsetzung begeistert ist, wollte sie verhindern, dass die Fernsehfiguren ihre eigene schriftstellerische Arbeit zu stark prägen. „Ich liebe alles an der Serie. Ich liebe alles, was sie mit den Figuren gemacht haben, aber ich musste mich einfach auf meine eigene Version konzentrieren.“

Enormer Erwartungsdruck

Reid arbeitet an „Unrivaled“, dem siebten und abschließenden Band ihrer erfolgreichen „Game Changers“-Reihe. Die Bücher erzählen schwule Liebesgeschichten aus der Welt des professionellen Eishockeys und haben insbesondere innerhalb der schwulen Community sowie bei heterosexuellen Frauen eine große Fangemeinde. Charakteristisch für ihre Romane sind emotional vielschichtige Figuren und explizite Sexszenen, die eng mit der Entwicklung der Beziehungen verbunden sind. Die Geschichte von Shane und Ilya gehörte schon vor der Verfilmung zu den beliebtesten Handlungssträngen der Reihe. Durch den Erfolg der Fernsehserie hat sich das Publikum jedoch erheblich vergrößert.

Das setzt die Autorin unter Druck. „Es war aus vielen Gründen eine Herausforderung, ‚Unrivaled‘ zu schreiben“, erklärte Reid. „Aber ich glaube, das größte Problem waren einfach die gestiegenen Erwartungen.“ Die Aufmerksamkeit habe innerhalb kürzester Zeit eine völlig neue Dimension erreicht. „Plötzlich hatte ich innerhalb weniger Monate nicht mehr nur eine eher kleine, treue Fangemeinde, der diese Figuren wirklich am Herzen lagen. Stattdessen fühlte es sich an, als würde die ganze Welt darauf warten, zu erfahren, wie es mit ihnen weitergeht.“

Vom Bucherfolg zum Serienphänomen

„Heated Rivalry“ entwickelte sich nach der Veröffentlichung Ende 2025 zu einem viel diskutierten Serienerfolg. Besonders die Verbindung aus expliziten Sexszenen und einer emotionalen, zärtlichen Darstellung von Intimität sorgte im Internet für große Aufmerksamkeit. Die Geschichte über zwei rivalisierende Eishockeyspieler, die heimlich eine Liebesbeziehung führen, erreichte damit ein Publikum weit über die ursprüngliche Leserschaft hinaus. In sozialen Netzwerken entstand eine internationale Fangemeinde, die sich intensiv mit den Figuren, ihrer Beziehung und den beiden Hauptdarstellern beschäftigt. Für Hudson Williams und Connor Storrie bedeutete die Produktion den Durchbruch zu internationaler Bekanntheit. Die große Popularität hat allerdings nicht nur positive Auswirkungen.

Fans überschreiten Grenzen 

Wie weit die Begeisterung für die Schauspieler inzwischen reicht, zeigt ein Vorfall aus dem privaten Umfeld von Hudson Williams. Seine Freundin Katelyn Larson, die als Tätowiererin arbeitet, sah sich zuletzt gezwungen, Fans öffentlich aufzufordern, keine Termine mehr bei ihr zu vereinbaren, nur weil sie mit dem Schauspieler liiert ist. Die Aufmerksamkeit für die Serie hat damit auch Menschen erreicht, die selbst nicht an der Produktion beteiligt sind. Für Rachel Reid steht unterdessen weiterhin die Arbeit an „Unrivaled“ im Mittelpunkt. Bleibt es bei den aktuellen Plänen, soll der finale neue Band im Juni 2027 erscheinen. 

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