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Hayden Panettiere ist tot
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Hayden Panettiere ist tot Leben gezeichnet von Depressionen und Angstzuständen

ms - 17.08.2026 - 12:05 Uhr
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Die US-Schauspielerin Hayden Panettiere ist im Alter von 36 Jahren gestorben. Das berichteten ABC, Fox News und weitere US-Medien unter Berufung auf eine Mitteilung ihres Agenten. Zu den Umständen ihres Todes wurden bisher keine Angaben gemacht.

Das Wichtigste im Überblick

  • Die US-Schauspielerin Hayden Panettiere ist im Alter von 36 Jahren gestorben.
  • Angaben zu den Umständen ihres Todes gab es zunächst nicht.
  • Panettiere wurde als Kinderstar bekannt und spielte später unter anderem in „Heroes“ und „Nashville“.
  • Von 2009 bis 2011 sowie von 2013 bis 2018 war sie mit dem ukrainischen Boxweltmeister Wladimir Klitschko liiert.
  • Das Paar bekam 2014 Tochter Kaya; 2018 übertrug Panettiere Klitschko das alleinige Sorgerecht.
  • Panettiere sprach öffentlich über Depressionen, Angstzustände, Alkoholismus und Drogenmissbrauch.
  • Im Mai veröffentlichte sie ihre Biografie „This Is Me“, in der sie über ihre postnatale Depression, ihre Bisexualität und ihre Alkoholsucht schrieb.

„Ein unglaubliches Licht“

Panettiere begann ihre Laufbahn in den USA bereits als Kind und entwickelte sich später zu einer bekannten Schauspielerin in Fernsehen und Kino. Besonders verbunden wurde ihr Name mit der Rolle der Claire Bennet in der Erfolgsserie „Heroes“. In der Musical-Serie „Nashville“ spielte sie Juliette Barnes. ABC würdigte sie als Schauspielerin, die dem Publikum vor allem durch diese beiden Rollen in Erinnerung bleiben werde. Ihr Vater bestätigte den Tod in einer Erklärung, die ABC veröffentlichte. „Mit tiefer Trauer geben wir den tragischen Tod unserer geliebten Hayden bekannt“, heißt es darin. „Sie war ein unglaubliches Licht und eine Naturgewalt, die allen, die sie kannten – und den Millionen, die sie auf der Leinwand sahen – unermessliche Liebe und Freude schenkte.“ Die Familie bat zugleich um Privatsphäre, „da unsere Familie Zeit braucht, um diesen unvorstellbaren Verlust zu verarbeiten“.

Auch durch ihre Beziehung zu dem ukrainischen Schwergewichts-Boxweltmeister Wladimir Klitschko stand Panettiere über Jahre im öffentlichen Interesse. Das Paar war zunächst von 2009 bis 2011 und später erneut von 2013 bis 2018 liiert. 2014 kam die gemeinsame Tochter Kaya zur Welt. Vier Jahre später übertrug Panettiere Klitschko das alleinige Sorgerecht für das Kind. Sie erklärte damals, sie wolle sich auf die Genesung von ihrem „jahrelangen Kampf gegen Depressionen, Angstzustände, Alkoholismus und Drogenmissbrauch“ konzentrieren.

Depression und Sucht

Panettiere hatte immer wieder öffentlich über persönliche Krisen gesprochen. Bereits 2015 hatte sie mitgeteilt, dass sie sich wegen einer Wochenbettdepression in Behandlung begeben habe. Im Mai erst veröffentlichte sie ihre Biografie „This Is Me“. Darin schilderte sie unter anderem die postnatale Depression nach der Geburt ihrer Tochter und ihre Probleme mit Alkohol. Auch über ihre Bisexualität berichtete sie darin. In einem Beitrag zu dem Buch wurde Panettiere zum Thema Alkohol mit folgenden Worten zitiert: „In dem Moment, als ich dieses Brennen spürte, war die Angst, die ich seit der Geburt meiner Tochter verspürt hatte, verschwunden.“

Auch über das Verhältnis zu ihrer Tochter sprach sie im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Buches. „Ich werde mir immer wünschen, dass sie hier ist. Ich vermisse sie“, sagte Panettiere. „Ich möchte sie immer in meinen Armen halten, aber so ist das Leben im Moment nun einmal nicht … Ich vertraue darauf, dass sie zu mir kommen wird und dass wir eine unglaubliche Beziehung und Freundschaft haben werden, die viele Eltern mit ihren Kindern nicht erleben dürfen.“ Auch ihr Bruder starb früh Panettieres jüngerer Bruder Jansen Panettiere, ebenfalls Schauspieler, starb im Februar 2023. Er wurde 28 Jahre alt. Als Todesursache wurden die Folgen einer Aortenklappenfehlfunktion genannt.

 

Hier gibt es Hilfe

Die Berichterstattung über Depressionen, Angstzustände oder möglichen Suizid ist ein überaus sensibles Thema. Wir möchten es in KEINSTER Weise glorifizieren oder romantisieren. Viele Menschen, die durch Suizid sterben, leiden an einer psychischen Erkrankung. Wenn es dir nicht gut geht oder du daran denkst, dir das Leben zu nehmen, versuche mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Das können Freunde oder Verwandte sein. Es gibt aber auch eine Vielzahl von Hilfsangeboten, bei denen du dich melden kannst. Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222. Mit Beratung steht dir auch der Coming Out Day Verein via Messenger, E-Mail und Videochat unter www.coming-out-day.de sowie www.comingoutundso.de zur Seite. Weiterhin gibt es von der Telefonseelsorge das Angebot eines Hilfe-Chats. Außerdem gibt es die Möglichkeit einer E-Mail-Beratung. Die Anmeldung erfolgt – ebenfalls anonym und kostenlos – auf der Webseite. Informationen findest du unter: www.telefonseelsorge.de

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