Direkt zum Inhalt

Harald Glööckler zieht um Neuanfang mit Hund in der Pfalz

Von ms - 07.08.2026 - 13:45 Uhr
Harald Glööckler zieht um
Foto: IMAGO / Matthias Wehnert
ANZEIGE
Loading audio player...

Modeschöpfer Harald Glööckler (61) hat sich von seinem Leben in Berlin verabschiedet und verbringt seine Zukunft wieder auf seinem Anwesen im pfälzischen Kirchheim an der Weinstraße. Nach mehreren Jahren in der Hauptstadt habe er sich bewusst für mehr Ruhe und Natur entschieden.

Das Wichtigste im Überblick

  • Harald Glööckler verbringt sein neues Leben in seiner Villa in der Pfalz.
  • Der Designer begründet seinen Abschied von Berlin mit Lärm, Hektik und Schmutz.
  • Sein Hund Ikarus habe seine Sicht auf das Leben zusätzlich verändert.
  • Die Villa wurde nach der Trennung von Dieter Schroth umfassend umgestaltet und dient nun auch als Galerie.

Berlin – lauter und dreckiger 

Im Gespräch mit der Bild-Zeitung erklärt der 61-Jährige die Gründe für diesen Schritt: „Ich habe in den Jahren in Berlin festgestellt, dass mir die Großstadt auf Dauer einfach nicht mehr guttut. Alles kommt mir immer lauter vor, immer hektischer und leider auch immer dreckiger. Ich glaube, das ist auf Dauer nicht die richtige Umgebung, wenn man 100 Jahre alt werden möchte. Und seit Ikarus in mein Leben gekommen ist, habe ich noch einmal sehr stark hinterfragt, wie ich eigentlich leben möchte.“ Ikarus, ein junger Hund der Rasse Papillon, habe seinen Alltag nachhaltig verändert. Durch das Tier genieße Glööckler nach eigenen Angaben wieder die Ruhe und den weitläufigen Garten seines Anwesens.

Mehr Leichtigkeit im Leben 

Die Villa aus dem Jahr 1927 hatte nach der Trennung von seinem langjährigen Ehemann Dieter Schroth längere Zeit leer gestanden. Ursprünglich sollte das Gebäude verkauft werden. Stattdessen entschied sich Glööckler, selbst zurückzukehren und das Haus umfassend umzugestalten. Dabei habe sich auch der Einrichtungsstil grundlegend verändert. Anstelle opulenter Stoffe und üppiger Dekoration setze der Designer nun auf helle Räume und mehr Platz für seine Kunst. Im Erdgeschoss sei zudem eine eigene Galerie entstanden. Zu diesem Neuanfang sagte Glööckler: „Ich musste mich neu erfinden. Ich wollte mehr Leichtigkeit, weniger Schwere. Alles dreht sich um meine Kunst, für die es genug Raum gibt, die ich über Auktionen und Vernissagen präsentiere und verkaufe.“

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

tazNeue ZDF-Serie: Das Geisterhaus im SchwarzwaldhessenschauTanzen gegen die Einsamkeit: Ein Ort, an dem sich queere Menschen nicht erklären müssenBerliner MorgenpostDie Sehnsucht im Italien der bleiernen Jahre: „Buch der Träume“WDRComing-Out-Days: Queeres Leben auf dem LandAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wo würdest du ein erstes Date am liebsten verbringen?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Abschied nach 52 Jahren

Peter Urban beendet NDR-2-Show

Peter Urban hat seine letzte NDR-2-Show moderiert. Nach 52 Jahren und fünf Monaten geht die ESC-Legende auf eigenen Wunsch. Was nun folgt.
17 Jahre ohne „Steo“

Stephen Gately bleibt unvergessen

Zum 17. Todestag erinnern wir an Stephen Gately: seine Stimme bei Boyzone, sein Coming-out und ein Leben, das weit über Pop hinaus wirkte.
Kramers Duschgeheimnis

Unterwäsche statt nackter Haut

Bei Barbara Schöneberger verrät Christoph Kramer, wie sich die Fußballduschen verändert haben. Nach seiner Aussage duschen heute 80 Prozent der Fußballer mit Boxershorts.
Bond-Star am Tresen

Ein Pub mit Geist und Geschichte

Daniel Craig steigt beim Horseshoe in London ein. Drei Gastronomieprofis sind dabei – und der Bond-Star bringt eigene Pub-Erfahrung mit.
Peter Illmann blickt zurück

Nach dem Outing erleichtert

Peter Illmann wollte keine Coming-out-Schlagzeile. Rückblickend fühlte sich der Kultmoderator dennoch erleichtert – und spricht über die Hintergründe.
Michael Johnstons Kampf

„Schwule kommen in die Hölle“

Der schwule Schauspieler Michael Johnston wuchs mit der Angst vor der Hölle auf. Erst Jahre später konnte er seine Homosexualität akzeptieren.
Greg Louganis und die Liebe

Single mit 66: Und was jetzt?

Der schwule Olympiasieger Greg Louganis spricht mit 66 Jahren über die Partnersuche, feste Gewohnheiten und die Freiheit eines Lebens als Single.
Lillard und queere Außenseiter

Horrorstar macht LGBTIQ+-Fans Mut

Schauspieler Matthew Lillard hofft, dass queere Menschen in der Neuverfilmung von „Carrie“ eigene Erfahrungen wiedererkennen und daraus Kraft schöpfen