Harald Glööckler zieht um Neuanfang mit Hund in der Pfalz
Modeschöpfer Harald Glööckler (61) hat sich von seinem Leben in Berlin verabschiedet und verbringt seine Zukunft wieder auf seinem Anwesen im pfälzischen Kirchheim an der Weinstraße. Nach mehreren Jahren in der Hauptstadt habe er sich bewusst für mehr Ruhe und Natur entschieden.
Das Wichtigste im Überblick
- Harald Glööckler verbringt sein neues Leben in seiner Villa in der Pfalz.
- Der Designer begründet seinen Abschied von Berlin mit Lärm, Hektik und Schmutz.
- Sein Hund Ikarus habe seine Sicht auf das Leben zusätzlich verändert.
- Die Villa wurde nach der Trennung von Dieter Schroth umfassend umgestaltet und dient nun auch als Galerie.
Berlin – lauter und dreckiger
Im Gespräch mit der Bild-Zeitung erklärt der 61-Jährige die Gründe für diesen Schritt: „Ich habe in den Jahren in Berlin festgestellt, dass mir die Großstadt auf Dauer einfach nicht mehr guttut. Alles kommt mir immer lauter vor, immer hektischer und leider auch immer dreckiger. Ich glaube, das ist auf Dauer nicht die richtige Umgebung, wenn man 100 Jahre alt werden möchte. Und seit Ikarus in mein Leben gekommen ist, habe ich noch einmal sehr stark hinterfragt, wie ich eigentlich leben möchte.“ Ikarus, ein junger Hund der Rasse Papillon, habe seinen Alltag nachhaltig verändert. Durch das Tier genieße Glööckler nach eigenen Angaben wieder die Ruhe und den weitläufigen Garten seines Anwesens.
Mehr Leichtigkeit im Leben
Die Villa aus dem Jahr 1927 hatte nach der Trennung von seinem langjährigen Ehemann Dieter Schroth längere Zeit leer gestanden. Ursprünglich sollte das Gebäude verkauft werden. Stattdessen entschied sich Glööckler, selbst zurückzukehren und das Haus umfassend umzugestalten. Dabei habe sich auch der Einrichtungsstil grundlegend verändert. Anstelle opulenter Stoffe und üppiger Dekoration setze der Designer nun auf helle Räume und mehr Platz für seine Kunst. Im Erdgeschoss sei zudem eine eigene Galerie entstanden. Zu diesem Neuanfang sagte Glööckler: „Ich musste mich neu erfinden. Ich wollte mehr Leichtigkeit, weniger Schwere. Alles dreht sich um meine Kunst, für die es genug Raum gibt, die ich über Auktionen und Vernissagen präsentiere und verkaufe.“