Gay Love Song „Free Coffee“ Ex-„School of Rock“-Star Falduto will Community begeistern
Brian Falduto ist vielen Zuschauern noch als Billy alias „Fancy Pants“ aus dem Film „School of Rock“ bekannt. Inzwischen verfolgt der offen schwule Künstler eine eigene musikalische Karriere und hat sich vor allem in der schwulen Country-Musikszene einen Namen gemacht.
Das Wichtigste im Überblick
- Brian Falduto wurde durch seine Rolle als Billy alias „Fancy Pants“ im Film School of Rock bekannt.
- Inzwischen hat sich der offen schwule Künstler in der Gay-Country-Musikszene etabliert.
- Seine neue Single „Free Coffee“ entstand gemeinsam mit Singer-Songwriter Will Leet.
- Faldutos neue EP “I Could Be Happy” soll Mitte November erscheinen.
- Die EP verbindet unter anderem Country-, Bluegrass-, Folk-Pop- und Balladenelemente.
- Die neue Single ist auf Streaming-Plattformen verfügbar.
Liebeslied ohne großes Drama
Größere Aufmerksamkeit erhielt Falduto unter anderem mit seinem Song „Same Old Country Love Song“, der auf TikTok große Reichweite erzielte. Nun bereitet der Musiker die Veröffentlichung seiner neuen EP „I Could Be Happy“ vor. Das Album soll am 13. November erscheinen. Einen weiteren Vorgeschmack darauf liefert die neue Single „Free Coffee“. Zu dem Lied veröffentlichte er ein Live-Performance-Video. Darin sind Falduto, Leet und eine Band bei einem Auftritt im The Green Room in New York City zu sehen. „Free Coffee“ ist ein akustisches Liebeslied, das auf die übliche schwere Dramatik verzichtet und stattdessen einen deutlich leichteren Ton anschlägt. Falduto spielt dabei mit Zeilen wie „Du munterst mich mit deiner Liebe auf“ und „Du füllst meine Tasse mit der Art, wie du lebst“. Die Texte werden von entspannten Folk-Pop-Rhythmen begleitet. Für die Aufnahme arbeitete Falduto mit Will Leet zusammen, der Gitarre bei Sammy Rae & The Friends spielt.
Verletzlich sein können
Über die Zusammenarbeit sagte Falduto: „Ich habe Will kennengelernt … nachdem ich lange Zeit ein Fan der Musik der Band gewesen war, und er wurde schnell zu einem der unkompliziertesten Menschen, mit denen ich je geschrieben habe. Ich brachte ihm den Text zu ‚Free Coffee‘ mit, einem der ersten Liebeslieder, die ich je geschrieben hatte, und er schuf einen so warmen, aufnahmebereiten Raum für mich, in dem ich verletzlich sein konnte und gleichzeitig sehr viel Spaß hatte. Das ist eigentlich eine ziemlich perfekte Widerspiegelung der Beziehung, um die es in dem Song geht: Mein Partner hat diese ansteckende Energie, die einen dazu bringen kann, ganz im gegenwärtigen Moment anzukommen. Ich liebe es, dass wir das auf eine Weise eingefangen haben, die weniger kitschig und schmalzig wirkt und mehr wie eine große, fröhliche Jam-Session.“ „Free Coffee“ ist die zweite Single aus „I Could Be Happy“. Faldutos vorherige Veröffentlichung „Gay Country“ (Deluxe Edition) beschäftigte sich mit der Rückeroberung klassischer Country-Klänge der 1990er Jahre und dem Aufbau eines LGBTIQ+-inklusiven Raums innerhalb des Genres.
Breiter aufgestellt beim Album
Das neue Projekt soll musikalisch breiter aufgestellt sein. „Ein großer Teil meiner bisherigen Musik basierte darauf, die Country-Musik der 90er Jahre für mich zurückzuerobern und LGBTIQ+-inklusive christliche Musik zu schreiben, aber bei diesem Projekt habe ich mir einfach erlaubt, Spaß zu haben“, erklärte Falduto. Dabei habe er bewusst unterschiedliche musikalische Einflüsse miteinander verbunden: „Die EP hat Bluegrass-Vibes, groovige Vibes, Country-Vibes, Crooner-Vibes, Balladen-Vibes. Ihr Sound lässt sich nur schwer definieren, was passend ist, weil ich so viele verschiedene Arten von Musik höre und liebe.“
Für Falduto spielte zudem die Freude am kreativen Prozess eine wichtige Rolle: „Bei diesem Projekt war mir außerdem wichtig, die Freude am Musikmachen zu bewahren. Ich denke, dass sich die Priorisierung von Freude und Wohlbefinden während des gesamten Prozesses darin zeigt, wie großartig das Projekt klingt und wohin ich mich gesanglich entwickeln konnte.“ Falduto präsentiert seinen neuen schwulen Love-Song gestern erstmals einem großen Publikum beim OUTlaw Pride in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee, über die Streaming-Plattformen ist das Werk bereits abrufbar. Die Community zeigte sich sehr angetan.