Kritik an Kaulitz & Kaulitz Schwere Vorwürfe gegen Bill und sein Sexleben
Nach der Veröffentlichung der dritten Staffel der Netflix-Serie „Kaulitz & Kaulitz“ hat Reality-TV-Star Jannik Kontalis (29) öffentlich mit Bill Kaulitz (36) und der Produktion abgerechnet. In einem kostenpflichtigen Podcast, aus dem er vorab Ausschnitte veröffentlichte, wirft der 29-Jährige der Serie eine verzerrte Darstellung seiner Person vor.
Das Wichtigste im Überblick
- Jannik Kontalis kritisiert Bill Kaulitz und die Netflix-Serie „Kaulitz & Kaulitz“.
- Er fühlt sich in der dritten Staffel bewusst negativ dargestellt.
- Kontalis wirft Bill Kaulitz vor, den finalen Schnitt mitgetragen zu haben.
- Der Reality-Star spricht von einem „Sündenbock“ in jeder Staffel.
- Vor Ausstrahlung der Serie hatte Kontalis noch positiv über Bill Kaulitz gesprochen.
TV-Assi und Fun-Boy
Knapp eine Woche nach dem Start der neuen Folgen meldete sich jetzt Kontalis ausführlich zu Wort. In der aktuellen Staffel ist er bei der Einweihungsparty von Bill Kaulitz' Pool im Sommer 2025 zu sehen. Dort küssen sich die beiden im Wasser. Die Szene erinnerte viele Zuschauer an Bills kurze Beziehung mit Marc Eggers, die in den ersten beiden Staffeln thematisiert wurde.
Innerhalb der Serie äußern sich mehrere Beteiligte kritisch über Kontalis. Bill Kaulitz' Bruder Tom urteilt: „Diese Assis aus dem deutschen Trash-TV“ seien keine geeigneten Partner für seinen Bruder. Jannik sei zwar „ein netter Typ“, passe aber nicht zu Bill. Auch Stylistin Sara Alviti zieht Parallelen zur Beziehung mit Marc Eggers und sagt, sie wünsche Bill jemanden, der mehr sei als ein „Fun Boy“. Auch in den sozialen Netzwerken zweifelten viele Zuschauer daran, dass Kontalis es ernst mit dem Sänger gemeint habe.
Verteidigung von Kontalis
Genau diese Wahrnehmung weist der Reality-Star nun zurück. In seinen Instagram-Stories fragt er seine Kritiker: „Warum denn? Also, was hab ich euch getan? Ihr kennt mich nicht. Wieso sagt ihr sowas?“ Anschließend verweist er auf Aussagen Bill Kaulitz', der in der Serie erzählt, gleichzeitig mit rund 40 Männern zu schreiben. „Und das ist normal“, so Kontalis. „Also das wird normalisiert und für schön empfunden, jeden Tag zu erzählen, dass man irgendwie mit tausend Leuten gleichzeitig was hat und schreibt – und dann aber rumheulen, wenn man immer noch alleine ist. Also tut mir leid, ich kann's nicht ernst nehmen.“
Er selbst sei „wirklich zuvorkommend, nett“ gewesen und habe Bill immer unterstützt. Trotzdem müsse er sich vor einem Millionenpublikum anhören: „Ja, aber bitte, lieber Bill, verlieb dich nicht in Jannik.“ Sein Fazit: „Ich check das nicht.“ Eigentlich müsse die Kritik andersherum ausfallen: „Warum sagt Tom nicht: 'Bill, du meinst es doch nicht ernst. Was machst du hier?'“ Kontalis sieht darin ein wiederkehrendes Muster. „Es gibt in jeder Staffel einen Sündenbock.“ Er werde sich jedoch „nicht zum Hund machen“ lassen. Zudem verteidigt er Marc Eggers und erklärt: „Wir kennen Marcs Geschichte nicht.“
Kritik am Vorgehen der Zwillinge
Besonders verletzt zeigt sich Kontalis darüber, dass er vorab nach eigener Aussage nichts von den Dreharbeiten bei der Poolparty oder auf dem Oktoberfest gewusst habe. Zudem behauptet er, Bill und Tom Kaulitz würden jede Folge vor der Veröffentlichung ansehen und den finalen Schnitt mitentscheiden. „Und das verletzt mich maximal, weil er weiß genau wie ich, dass ich nie was falsch gemacht habe. Nie. Nichts. Und trotzdem hat er zugelassen, dass ich so dargestellt werde.“
Zum Abschluss kündigt Kontalis an, sich weiter gegen die Darstellung seiner Person zu wehren. „Mark my words. Ich bin der Letzte in der Reihe. In der nächsten Staffel wird es keinen Sündenbock mehr geben, wenn das hier alles durch ist.“ Noch Anfang Juni hatte sich der frühere Partner von Yeliz Koc deutlich positiver über Bill Kaulitz geäußert. Im Interview mit RTL sagte Kontalis: „Bill und ich haben uns circa ein halbes Jahr gedatet. Wir lieben einfach das Leben. Wenn wir zusammen sind, haben wir den größten Spaß!“ Bill Kaulitz macht in der dritten Staffel der Netflix-Serie unterdessen deutlich, dass er weiterhin nach seinem Traumpartner sucht. Nach eigener Einschätzung stehe er sich dabei häufig selbst im Weg, weil er sich immer wieder zu den „verbotenen Früchtchen“ hingezogen fühle.