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Schüsse auf Schwulen-Bar Polizei stoppt Attentäter in North Carolina

Von ms - 17.07.2026 - 11:00 Uhr
Schüsse vor Schwulen-Bar
Foto: iStock / Derek Broussard
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Ein Mann feuerte in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina auf die Schwulen-Bar Shakey's. Die Gäste verbarrikadierten sich im Gebäude und warteten, bis die Polizei eintraf, die den Täter mit mehreren Schüssen schlussendlich tötete. Im Lokal selbst wurde niemand verletzt.  

Das Wichtigste im Überblick

  • Die Polizei hat vor einer Schwulen-Bar in Asheville, North Carolina, einen bewaffneten Mann erschossen.
  • Der Mann soll zuvor wegen auffälligen Verhaltens aus der Bar verwiesen worden sein.
  • Nach Angaben der Polizei schoss er auf dem Parkplatz mit einer Waffe um sich und zielte dabei immer wieder auf die Gay-Bar.  
  • Die eintreffende Polizei konnte schlussendlich den Täter erschießen. 
  • In der Gay-Bar wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand verletzt. 

Schießerei mit der Polizei 

Nach Angaben von Mitarbeitern der Bar waren die Einsatzkräfte gerufen worden, nachdem ein Mann, der zuvor wegen auffälligen Verhaltens aus dem Lokal verwiesen worden war, später mit einer Schusswaffe auf dem Parkplatz gesehen wurde.  Die Polizei von Asheville teilte mit, dass Beamte gegen 1.57 Uhr zu dem Lokal alarmiert worden seien. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Täter bereits mehrfach seine Schusswaffe auf das Gebäude der schwulen Bar abgefeuert. Als die Polizisten eintraf, fanden sie den Mann auf dem Parkplatz mit einer Waffe schießend vor. Nach bisherigen Angaben feuerte der Täter daraufhin auch auf die Polizisten, die das Feuer erwidern und den Mann schlussendlich auch trafen. Als Feuerwehrkräfte am Ort eintrafen, war der Mann bereits tot.

„Bei dem Vorfall wurden keine Polizeibeamten verletzt“, erklärte die Polizei in einer Mitteilung. Die Untersuchung des Schusswaffengebrauchs durch die Polizei hat das North Carolina State Bureau of Investigation übernommen. Weitere Informationen veröffentlichte die Behörde bislang nicht. Auch der Name des Getöteten wurde bisher nicht bekannt gegeben. Die kommissarische Polizeichefin von Asheville, Jackie Stepp, erklärte gegenüber Journalisten: „Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Hinweise darauf, dass der Schütze irgendeine Art von Vorurteil oder Hassmotiv hatte.“ Gäste der Schwulen-Bar sowie Mitglieder der Community indes gegen sehr eindeutig von einem homophoben Hassmotiv aus. 

Panik in der Bar

Der Augenzeuge Taylor Pace sagte dem Sender WLOS, er habe den Mann aus dem Inneren der Bar beim Schießen beobachtet. „Ich stand am Fenster und beobachtete das Geschehen, und dann begann er, auf das Gebäude zu schießen, dort, wo das Fenster war“, sagte Pace. „Er hebt die Waffe und beginnt buchstäblich, auf das Gebäude zu schießen. Man hört, wie die Schüsse die Ziegel treffen, und in diesem Moment denke ich: 'Alle runter!' Alle schreien. Panik, Chaos und der Kampf-oder-Flucht-Instinkt setzten ein.“ Nach Angaben der Bar hatten Mitarbeitet den Notruf 911 gewählt. Die Einsatzkräfte hätten sie angewiesen, alle Türen abzuschließen, um zu verhindern, dass der Mann in das Gebäude gelangen könne. Weitere Personen wurden durch die Schüsse nicht getroffen.

Bar bedankt sich 

Shakey's würdigte nach dem Vorfall das Verhalten von Mitarbeitern und Gästen. „Es gibt keine Worte, um vollständig auszudrücken, wie dankbar wir für unsere Mitarbeiter und unsere Gäste sind. In einem Moment voller Angst und Ungewissheit kamen alle zusammen, blieben ruhig, achteten aufeinander und befolgten ohne zu zögern die Anweisungen. Zu sehen, wie Menschen sich mitten in einer so beängstigenden Situation umeinander kümmern, ist etwas, das wir niemals vergessen werden“, schrieb die Bar in ihren Instagram-Stories.

Weiter hieß es: „Aufgrund des schnellen Handelns, der Zusammenarbeit und der Sorge füreinander konnten alle Gäste und alle Mitarbeiter innerhalb von Shakey's sicher nach Hause gehen. Wir sind unglaublich dankbar.“ Die Bar dankte außerdem der Polizei von Asheville, den Mitarbeitern der Notrufzentrale, dem Rettungsdienst sowie allen Ersthelfern, die nach eigenen Angaben schnell und professionell reagiert hätten.

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