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Bikini-Tag in den USA Debatte um knappe Badehosen

Von ms - 06.07.2026 - 16:00 Uhr
Bikini-Tag in den USA
Foto: iStock / Kiuikson
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Am gestrigen Sonntag ist der sogenannte „National Bikini Day“ begangen worden. Rund um diesen Tag wurde in sozialen Netzwerken weltweit deutlich mehr freigelegte Haut und knappe Badebekleidung gezeigt als üblich. Online beteiligten sich dabei auf den sozialen Plattformen auch hunderte schwule Nutzer an entsprechenden Trends, etwa unter Hashtags und Beiträgen zu „male bikini“, „gay bikini“ oder ähnlichen Begriffen.

Das Wichtigste im Überblick

  • „National Bikini Day“ fand am 5. Juli statt
  • Online beteiligten sich zahlreiche, darunter viele schwule Nutzer, an Bikini- und Swimwear-Trends
  • Diskussionen über knappe Badebekleidung bei Männern
  • Streit zwischen Kritikern und Befürwortern in sozialen Netzwerken
  • Debatte über Körperbilder, Freiheit und Sichtbarkeit

Enge Badehosen nur in Europa?

Medien wie die New York Times hatten bereits zuvor berichtet, dass auch Männer zunehmend sehr knappe Badebekleidung tragen. Während diese Berichte vor allem Speedo-ähnliche Badehosen behandelten, wurde erwartet, dass auch der Bikini stärker in den Mainstream der Berichterstattung rückt. Gleichzeitig löste der Trend erneut Diskussionen in sozialen Netzwerken aus. Ein Nutzer schrieb auf Reddit in einem Forum für schwule Männer: „Können wir über Bikini-Badeanzüge sprechen? Bitte hört auf, sie zu tragen. Wir sind nicht in Europa, und was ist überhaupt falsch an Shorts oder Badeshorts?“ Andere Nutzer widersprachen deutlich. Ein Kommentator antwortete: „Was genau stört dich daran, was andere tragen?“

Kräftige Männer im kleinen Bade-Dress

Ein weiterer Nutzer schrieb: „Ich trage, was zum Teufel ich will, weil ich an Freiheit glaube. Danke, tschüss.“ Ein Dritter ergänzte: „Wenn es dir nicht gefällt, dann trage es nicht. Ist das so schwer für dich? Außerdem sagst du mir gerade, dass du ungebildet bist, ohne es direkt zu sagen, denn es gibt nicht nur die USA auf der Welt.“ In weiteren Beiträgen wurde betont, dass Badebekleidung nicht von Körpernormen abhängig sein sollte. Ein Nutzer schrieb: „Um ehrlich zu sein, ich denke, übergewichtige Männer wie ich sehen in einem ‚Bikini‘ viel besser aus als in weiten Badeshorts oder großen Boxershorts. Ich kann nicht genau erklären warum, ich finde einfach, es sieht besser aus.“ Gleichzeitig wurde in den Diskussionen betont, dass jeder Körper ein „Beach Body“ sei.

In sozialen Netzwerken kursierten zudem zahlreiche Bilder und Beiträge unter Hashtags wie „male bikini“, „gay bikini“ oder ähnlichen Begriffen, die Menschen in sehr knapper Badebekleidung zeigen und den Trend dokumentieren. Zum Abschluss wurde in einem Beitrag augenzwinkernd angemerkt, dass man bislang allerdings noch keinen „itsy bitsy teenie weenie yellow polkadot bikini“ gesehen habe.

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