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Jimin Moon als Shane Hollander
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Jimin Moon ist Shane Hollander New Yorker Parodie-Theaterproduktion wird zum Hit

ms - 22.06.2026 - 16:00 Uhr
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Die professionelle Fan-Broadway-Produktion „Heated Rivalry: The Unauthorized Musical“ ist in New York derzeit in aller Munde, während in wenigen Tagen die Dreharbeiten zur Fortsetzung der HBO-Serie beginnen.  Eine der Hauptrollen am Theater spielt der schwule Schauspieler Jimin Moon, der jetzt Details über die spannende Produktion verraten hat. 

Das Wichtigste im Überblick

  • Jimin Moon spielt in “Heated Rivalry: The Unauthorized Musical Parody” eine der Hauptrollen, Shane Hollander
  • Es ist die derzeit auffälligste und meist diskutierteste schwule Show in New York
  • Moon berichtet von Stress, aber auch neuer Begeisterung für das Theater
  • Privater Pride mit Teilnahme an der Parade gemeinsam mit der Mutter

Rückkehr zur Theaterleidenschaft

Jimin Moon hatte zeitweise das Gefühl, sich möglicherweise vom Theater zu entfremden. Nicht in einem radikalen Sinn, sondern eher schleichend nach Jahren voller Castings, intensiver Spielpläne und dem dauerhaften Druck, sich im Bühnenleben zu behaupten. Mit den Produktionen „Heated Rivalry: The Unauthorized Musical Parody“ und „Broadway Bares“, der jährlichen Benefiz-Burlesque-Show zugunsten von Broadway Cares/Equity Fights AIDS, habe sich dies verändert. Moon steht derzeit im Zentrum zweier viel beachteter schwul-queerer Produktionen während des Pride Monats in New York. „Ich liebe den Broadway gerade wieder sehr“, sagt Moon. „Ich liebe Musicaltheater. Ich liebe New York. Ich liebe es, Schauspieler zu sein.“

Das Broadway-Publikum kennt Moon unter anderem aus dem Tony-prämierten Revival von Sunset Boulevard. Nun spielt Moon die Hauptrolle als Shane Hollander in der Off-Broadway-Produktion „Heated Rivalry: The Unauthorized Musical Parody“. Zu seiner Rolle sagt Moon: „Ich bin ein sehr großes Fandom-Kind. Ich habe zwei Pokémon-Tattoos. Ich war ein riesiger Hunger-Games-Nerd, Harry-Potter-Nerd, Marvel-Nerd. Fandom steckt tief in mir.“ Und jetzt eben Heated Rivalry. Besonders freue er sich dabei, wie stark das Publikum auf die Geschichte reagiere: „Ich bin besessen davon, wie sehr Menschen diese Geschichte lieben. Das macht mich sehr glücklich. Ich mag einfach, wenn Menschen glücklich sind.“

Zwischen Ehrgeiz und Alltag

Auf die Frage, was er mit der Figur Shane Hollander verbindet, sagt Moon weiter: „Ganz klar meine Ambition. Ich bin sehr perfektionistisch, wenn es um meine Karriere geht. Das Un-Shane-Hollanderigste an mir? Ich denke der Umgang mit dem Alltag, ich bin eher: ‚Scheiß drauf, wir machen einfach.‘ Und mein Zimmer ist nie sauber.“ Nebst Heated Rivalry spielt Moon nun zudem erneut in der Benefiz-Burlesque-Show „Broadway Bares“, ein Highlight für den jungen Schauspieler, vor allem durch die Menschen. Er erinnert sich dabei an die Anfänge: „Meine besten Freunde haben mich im ersten Jahr eingekleidet. Ich war 23, neu in New York und habe mich großartig gefühlt, weil ich eine Haupttänzerrolle hatte. Sie sind heute noch meine besten Freunde.“ Das Format sei ebenso besonders, weil es um Wohltätigkeit und künstlerische Qualität gehe: „Alle machen es für einen guten Zweck und wollen ihr Bestes geben. Bei Broadway Bares geht es nicht um Ticketverkäufe, sondern darum, stolz auf die eigene Arbeit zu sein.“

Pride und Familie

Viel Zeit für Privatleben bleibt da im Moment nicht, auch wenn ihm der Pride Monat Juni wichtig ist, oftmals sei er aber schlicht zu „busy“, um an Events teilzunehmen. „Meine Mutter läuft dieses Jahr zum zweiten Mal bei der Pride Parade mit.“ Er hoffe, dass sie es dieses Jahr bei der Pride-Parade am kommenden Wochenende nicht übertreibe, so wie zuletzt 2025: „Sie hat sich damals entschieden, schwarze Leggings und ein schwarzes Langarmshirt unter der Sonne zu tragen und ist fast umgekippt.“ Eine freudige Überraschung hat er für die Fans abschließend noch: „Alle sollten zur Pride kommen, weil Heated Rivalry einen Wagen haben wird. Ich laufe mit meiner Mutter und der Company. Das ist wirklich besonders.“

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