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Konkurrenz zu Heated Rivalry?
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Konkurrenz zu Heated Rivalry? Bestseller „Icebreaker“ wird zur Serie, Streit über Romance-Trend

ms - 22.06.2026 - 15:15 Uhr
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Netflix setzt die Welle rund um Hockey-Romanzen fort und arbeitet an einer Serienadaption des Romans „Icebreaker“ von Hannah Grace. Das Projekt folgt auf den unerwarteten Erfolg anderer Produktionen im Genre und den wachsenden Trend rund um Eishockey-Romanzen im Streamingbereich. Fans sehen das Vorhaben mitunter kritisch, insbesondere Anhänger von „Heated Rivalry“

Das Wichtigste im Überblick

  • Netflix plant Serienadaption des Romance-Bestsellers „Icebreaker“ von Hannah Grace
  • Geschichte handelt von Eiskunstläuferin und Eishockeyspieler im College-Setting
  • Konkurrenz-Serie als Ersatz für „Heated Rivalry“? 
  • Buch wurde 2022 veröffentlicht, war 70 Wochen in den US-Bestsellerlisten
  • Produktion unter anderem mit Alex Cooper („Call Her Daddy“) und Showrunnerin Amanda Lasher
  • Kritik aus Teilen der Fan-Community wegen Fokus auf heterosexuelle Hockey-Romanze

Heated Rivalry für Heterosexuelle?

Der Roman ist der erste Teil der dreibändigen „Maple Hill“-Reihe und kombiniert eine Liebesgeschichte zwischen einer Eiskunstläuferin und einem angehenden NHL-Profi mit expliziten Liebesszenen. Das Buch erschien 2022, hielt sich 70 Wochen in der Bestsellerliste der „New York Times“, verkaufte sich nahezu fünf Millionen Mal und wurde zudem auf der Plattform BookTok viral. Die Handlung folgt einer klassischen „Feinde-werden-Liebhaber“-Dynamik im College-Sportmilieu. Eine angehende Olympiateilnehmerin im Eiskunstlauf und ein ehrgeiziger Hockey-Captain werden gezwungen, sich eine Eisfläche zu teilen, nachdem es Probleme mit der Infrastruktur gibt. „Sie ist die Transferstudentin auf der Jagd nach olympischem Gold. Er ist der Campus-Star auf dem Weg in die NHL. Doch als ein Unfall ihre Teams zwingt, sich eine Eisbahn zu teilen, prallen Anastasia Allen und Nate Hawkins aufeinander – und Disziplin weicht Obsession, denn das Einzige, was gefährlicher ist als gewinnen zu wollen, ist, einander zu wollen“, heißt es in der offiziellen Inhaltsangabe.

Bekannte Story mit Versatzstücken

Der Roman arbeitet mit bekannten Romance-Mustern. Unklar ist bislang, ob bei Erfolg der Serie weitere Bücher der Reihe adaptiert werden. Produziert wird die Serie unter anderem von Alex Cooper, Host des Podcasts „Call Her Daddy“, gemeinsam mit ihrer Medienfirma Unwell Network. Ein Veröffentlichungstermin oder Cast wurde bislang nicht bekannt gegeben. Als Showrunnerin, Drehbuchautorin und Executive Producerin ist Amanda Lasher beteiligt, die unter anderem für „Gossip Girl“, „The Bold Type“ und „Riverdale“ bekannt ist. Sie sagte: „Ich bin seit der siebten Klasse ein Fan von erotische Yound-Adult-Storys, habe Judy Blume heimlich hinter einem Lehrbuch gelesen. Ich liebe dieses Genre, und es war eine Freude, mit Jade, dem Team von Unwell und Netflix zusammenzuarbeiten, um Hannah Graces beliebten Roman ‚Icebreaker‘ auf den Bildschirm zu bringen.“

Auch Autorin und Regisseurin Jade Bartlett äußerte sich: „Es war eine große Freude, in Hannah Graces Welt von ‚Icebreaker‘ zu arbeiten, einer Geschichte voller ehrgeiziger, talentierter und unbestreitbar sexy Figuren. Aber das wirklich Besondere ist, dass sie vor allem gute, tief mitfühlende Menschen sind … und wir können nicht genug von ihnen bekommen.“ Bartlett ergänzte: „Hannah hat eine Welt geschaffen, in der man leben möchte, und Amanda und ich haben unglaublich viel Spaß mit unseren Teams bei Unwell und Netflix dabei, diese geliebte Geschichte auf die Leinwand zu bringen.“

Mehr queere Repräsentation 

Nach der Ankündigung reagierten Teile der Fan-Community kritisch. Nach dem Erfolg der Serie „Heated Rivalry“ hatten viele erwartet, dass die Industrie stärker auf homosexuelle und queere Geschichten setzen würde. Stattdessen, so die Kritik, konzentriere sich die Branche erneut auf heterosexuelle Hockey-Romanzen. Fans äußerten dabei, Hollywood habe die „falsche Lehre“ aus dem Erfolg gezogen und forderten mehr queere Repräsentation im Fernsehen.

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