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Neue Ausstellungen und Rekorde 100 Jahre Hollywood-Ikone Marilyn Monroe

Von kw - 01.06.2026 - 12:30 Uhr
100 Jahre Hollywood-Ikone Marilyn Monroe
Foto: © IMAGO / Picturelux
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Am Montag, den 1. Juni 2026, würde Marilyn Monroe 100 Jahre alt – und die Welt feiert die Hollywood-Ikone in schillerndem Glanz mit weltweit gleich mehreren Ausstellungen, Events und Rekordversuchen. Marilyn Monroe gilt heute weit über ihr Leben hinaus als queere Ikone. Ihre tiefe Resonanz in der LGBTIQ+-Gemeinschaft speist sich aus ihrer tragischen Rolle als Außenseiterin, ihrem subtilen Bruch mit Geschlechterklischees und ihrer eigenen queeren Identität.

 

Das Wichtigste im Überblick

  • Ab dem 1. Juni eröffnet in Los Angeles die Ausstellung „Marilyn Monroe: Hollywood Icon“ im Academy Museum mit Bühnenkostümen, persönlichen Fundstücken und dem legendären weißen Kleid aus „Das verflixte 7. Jahr“.
  • In London zeigt die National Portrait Gallery vom 4. Juni bis 6. September die Ausstellung „Marilyn Monroe: A Portrait“ mit bislang unveröffentlichten Fotos von Allan Grant aus dem August 1962.
  • In Palm Springs startet die Feierreihe „Marilyn 100“ mit einem offiziellen Versuch, einen Guinness-Weltrekord für das größte Treffen von Marilyn‑Monroe-Imitatorinnen sowie auch Imitatoren zu brechen – organisiert rund um die „Forever Marilyn“-Statue.

 

Glamour und Chuzpe im Rampenlicht

Los Angeles setzt dem Marilyn-Kult ein Denkmal: Im Academy Museum wird der Star, der einst die weiße Faltdress berühmt machte, durch originalgetreue Kostüme, Makeup-Utensilien und sogar Schuhen zu Joe DiMaggio wieder lebendig. Es ist ein visuell opulentes Schauspiel, das nicht nur Filmgeschichte, sondern auch Monroes selbstbewusste Mitgestaltung ihres Images in Szene setzt.

 

Intime Blicke und künstlerische Heiligtümer in London

In London setzt die National Portrait Gallery noch eins drauf: Ab 4. Juni locken bislang unveröffentlichte Aufnahmen, gemacht wenige Wochen vor Marilyns Tod, sowie ikonische Porträts von Warhol, Avedon und weiteren Größen. Besucherinnen und Besucher tauchen ein in ein portraitiertes Leben, das weit über das Klischee des Sexsymbols hinausgeht. 

Marilyn Monroe gilt heute weit über ihr Leben hinaus als queere Ikone. Ihre tiefe Resonanz in der LGBTIQ+-Gemeinschaft speist sich aus ihrer tragischen Rolle als Außenseiterin, ihrem subtilen Bruch mit Geschlechterklischees und ihrer eigenen queeren Identität.

 

Weltrekord inklusive – Fans in Palm Springs drehen auf

Palm Springs verwandelt sich in ein Marilyn-Mekka: Rund um die berühmte „Forever Marilyn“-Statue läuft der offizielle Versuch, mit bis zu 500 verkleideten Fans die größte Marilyn-Monroe-Imitatorinnen sowie auch Imitatoren Versammlung zu realisieren. Die Teilnehmerinnen erhalten ein Icon-Kit mit weißem Kleid, Perücke und Accessoires – und feiern am 30. Mai schon im Vorfeld eine glamouröse Marathon‑Party.

 

Hintergrund mit Tiefgang

Die Ausstellung in Los Angeles beleuchtet nicht nur Kostüme, sondern zeigt auch Monroes Einfluss auf Filmtechnik (Cinemascope), ihre aktive Mitsprache bei Styling und Marketing und ihren Kampf um Rollen jenseits des „Dummchens“. In London erhalten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in die Bildinszenierung: Monroe hat ihr Image bewusst gestaltet und häufig Fotos abgelehnt, in denen sie sich unvorteilhaft fand.

 

Marilyn bleibt Mythos – und Vorbild

Die Jubiläumsfeier zeigt: Selbst hundert Jahre nach ihrer Geburt ist Monroes Aura ungebrochen. Ob im Museum, auf der Straße oder im roten Teppich – ihr Einfluss bleibt magnetisch. Wer die Ausstellungen besuchen, sich für den Auktionstag am 4. Juni in Hollywood anmelden oder in Palm Springs mitfeiern möchte, sollte schnell sein – Marilyns Jahrhundert‑Gala bleibt ein einmaliges Spektakel, das Kunst, Fans und Filmgeschichte vereint.

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