
Agnes ist 101 und will auf keinen Fall ins Altersheim. Amir ist 31, schwul und aus dem Iran nach Deutschland geflohen. In „Lieblingsmenschen“ werden die beiden zu einer Wohngemeinschaft, die zunächst vor allem einen praktischen Zweck erfüllt: Mit einem Mitbewohner kann Agnes in ihrer Wohnung bleiben. Begeistert ist sie von der neuen Konstellation anfangs allerdings nicht. Aus Skepsis entsteht nach und nach eine Freundschaft, die beiden Halt gibt. Helena Hufnagels Komödie beruht auf einer wahren Geschichte und startet am 19. November im Kino. Katharina Thalbach spielt Agnes, Bardo Böhlefeld übernimmt die Rolle ihres deutlich jüngeren Mitbewohners Amir.

Die gemeinsame Wohnung bringt zwei Lebensgeschichten zusammen, zwischen denen siebzig Jahre liegen. Für Agnes geht es um Selbstbestimmung im hohen Alter, für Amir um einen neuen Platz in einem fremden Land. Ihre Nähe wächst im Alltag, obwohl Erfahrungen und Erwartungen weit auseinanderliegen. Damit erzählt der Film auch von einer Verbindung, die außerhalb klassischer Familienmodelle entsteht: Menschen werden füreinander wichtig, weil sie sich aufeinander einlassen. Das Drehbuch schrieb Malte Welding nach einer Vorlage von Paul M. Feldmann. Beim Filmfest München erhielt „Lieblingsmenschen“ 2026 den Publikumspreis für den beliebtesten nationalen Film. Zum weiteren Ensemble gehören unter anderem Ulrike Kriener, Noah Saavedra und Ronald Zehrfeld.
Kinostart Deutschland: 19. November 2026
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