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Erfolg bestimmt Rollenwechsel „Der Teufel trägt Prada 3" hängt vom Kassenerfolg ab

Von kw - 06.05.2026 - 17:00 Uhr
Prada-Teil 3: Fortsetzung hängt vom Kassenerfolg ab
Foto: © IMAGO / Future Image
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Ein mögliches drittes Kapitel für „Der Teufel trägt Prada“ rückt näher: Erstmals zeigen Meryl Streep und der Original-Cast öffentlich Bereitschaft für eine Fortsetzung, machen deren Realisierung aber klar von den Einspielergebnissen des zweiten Films abhängig. Für das mit Auszeichnungen überschüttete Mode-Märchen heißt das, dass ein dritter Teil nur kommt, wenn „Der Teufel trägt Prada 2“ an den Kinokassen überzeugt – eine Entscheidung, die für Fans und die Branche gleichermaßen Gewicht hat.

 

Das Wichtigste im Überblick

  • Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci stehen prinzipiell offen für einen dritten Teil.
  • Der Regisseur David Frankel betont: Ein dritter Film hängt von wirtschaftlichem Erfolg ab.
  • Die Zukunft von Teil 3 soll direkt vom Abschneiden von „Der Teufel trägt Prada 2“ abhängen.
  • In einem neuen Film sind laut den Stars tiefere Rollenentwicklungen gefordert.
  • Produktionsstart oder Drehbuch stehen noch nicht fest.

 

Legenden des Modefilms zwischen Hoffnung und Kalkül

Als Filmkritikerin und Filmkritiker fühlt man förmlich das Knistern, das sich nach bald zwei Dekaden rund um die magische Welt von Runway entfaltet. Besonders Meryl Streep, die ikonische Miranda Priestly, sendet ein Signal: Das Warten auf weitere zwanzig Jahre mache keinen Sinn. Hier spricht nicht allein die Schauspielerin, sondern das Bewusstsein, dass Timing im heutigen Kino alles ist. Mit Anne Hathaway als Andrea Sachs, Emily Blunt als durchsetzungsstarke Emily und Stanley Tucci als charmanter Nigel ergeben sich meisterhafte Konstellationen, deren Chemie noch lange nach dem Abspann nachhallt. Doch der Wille allein reicht nicht: Frankel und die Stars pochen darauf, dass ein Teil 3 nur dann ins Drehbuch gegossen wird, wenn Teil 2 das Publikum erneut elektrisiert und für solide Einnahmen sorgt.

 

Entscheidung am Boxoffice: Wann wird Mode Geschichte?

Dass sich Hollywood derzeit kaum an große Risiken wagt, zeigen zahllose andere Produktionen. Auch für „Der Teufel trägt Prada“ bedeutet das: Studios stützen sich stärker denn je auf Zahlen als auf Nostalgie. Anne Hathaway bringt diese Logik prägnant auf den Punkt. Für sie steht „das Publikum entscheidet“, und erst, wenn die Leinwandauswertung das nötige Gewicht habe, gebe es grünes Licht. Regisseur Frankel beweist dabei künstlerische Zurückhaltung: Ein drittes Kapitel ist laut ihm nur dann sinnvoll, wenn die Charaktere glaubwürdig weiterentwickelt werden – der Druck, bloße Wiederholung zu vermeiden, sei immens. Stanley Tucci sieht seine Figur Nigel zwar mit Witz, aber einer notwendigen Frische. Emily Blunt wünscht sich spürbare Weiterentwicklung in den Beziehungen der Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller. Es geht um mehr als schräge Outfits und bissige Bemerkungen; es geht um Transformation.

 

Hintergründe und Zukunftsperspektive

Das „Teufel trägt Prada“-Universum verdankt seine ikonische Stellung nicht bloß der Geschichte, sondern den nuancierten Porträts von Macht, Ehrgeiz und Modediktat. Die jüngste Fortsetzung spiegelte die Veränderungen der Fashion-Welt und öffnete das Set für aktuelle Themen wie Social Media und neue Modelle von Erfolg. Sollte dem dritten Teil das Go erteilt werden, kommen auf die Drehbuchautoren gewaltige Erwartungen zu: Die Charaktere müssen wachsen, doch die DNA aus Eleganz und Biss soll bewahrt bleiben. Ungeklärt bleibt, wann der finale Beschluss fällt und ob die Autor*innen und Streep tatsächlich noch ein modisches Meisterstück aus dem Ärmel schütteln. Für alle Mode- und Filmfans heißt es daher: Blick aufs Boxoffice – und hoffen auf ein Revival von Miranda und Co.

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