Direkt zum Inhalt
"Drag Race Philippines" trauert: Misua ist tot

Fans und Crew bestürzt "Drag Race Philippines" trauert: Misua ist tot

tb - 03.04.2026 - 16:30 Uhr
Loading audio player...

"Drag Race Philippines" trauert: Die Kandidatin Misua ist plötzlich während der Dreharbeiten bei sich zu Hause im Schlaf verstorben. Sie wurde nur 27 Jahre alt.

 

Das Wichtigste im Überblick

  • Misua, bürgerlich Jason Elvie Ty, verstarb am 2. April 2026 im Alter von 27 Jahren
  • Die Produktion der vierten Staffel von „Drag Race Philippines“ wurde daraufhin pausiert
  • Misua galt als aufstrebender Star der philippinischen Drag-Szene und war erstmals für die Show gebucht
  • World of Wonder und internationale Fans bekundeten öffentlich ihre Anteilnahme
  • Die restliche Besetzung der Staffel war zum Zeitpunkt des Todes noch nicht offiziell verkündet

 

Produktionsstopp wegen Schocknachricht

Mit einem lauten Knall hält das Leben selbst die glitzerndsten Perücken an: Inmitten der Dreharbeiten zur vierten Staffel von „Drag Race Philippines“ schockte die Meldung vom plötzlichen Tod der Drag-Queen Misua – im bürgerlichen Leben Jason Elvie Ty. Am Morgen des 2. April 2026 verstarb die aufstrebende Künstlerin in Manila im Schlaf. Die Produktionsfirma World of Wonder bestätigte den Vorfall rasch und setzte umgehend alle Dreharbeiten aus.

 

Ein neuer Stern, abrupt verloschen

Misua war mit ihren 27 Jahren der Shootingstar, auf den die philippinische Drag- und queere Unterhaltungsszene ihre Hoffnungen setzte. Ihre Aufnahme in das internationale Erfolgsformat wurde in Community-Kreisen bereits vorab bejubelt. Laut offiziellen Angaben hatte die aktuelle Staffel gerade erst mit den Aufnahmen begonnen, weshalb viele Beteiligte den Schock als doppelt schwer empfanden: Noch bevor ihre Teilnahme öffentlich verkündet werden konnte, verstummte das Lachen der Queen ein letztes Mal. Tausende Followerinnen und Follower weltweit zeigten auf Social Media ihre Trauer und teilten Erinnerungen an Misua, deren Performance-Videos auch abseits des TV-Glamours viral gingen.

„Sie brachte nicht nur Glamour, sondern auch eine gehörige Portion Herz auf die Bühne“, heißt es in einem der zahlreichen Instagram-Kommentare von Fans sowie Mitstreiterinnen und Mitstreitern.

 

Drag-Szene auf den Philippinen in Trauer

Die Produktionsfirma World of Wonder reagierte umgehend und veröffentlichte ein offizielles Statement zu Misuas Tod, begleitet von Kondolenzbeiträgen diverser bekannter Drag-Künstlerinnen. Obwohl die Teilnehmenden der vierten Staffel offiziell noch nicht verkündet waren, sorgte das frühe Ableben der Kandidatin für eine Welle emotionaler Anteilnahme – nicht nur in Manila, sondern weit darüber hinaus. Diverse bekannte Persönlichkeiten der lokalen LGBTIQ+-Szene brachten via Social Media ihr Mitgefühl zum Ausdruck. Drag-Shows galten in Manila bisher als ausgelassen und empowernd – nun steht eine gesamte Szene unter Schock.

 

Wie geht es mit der Produktion weiter?

Nach Angaben von World of Wonder bleiben die Dreharbeiten so lange ausgesetzt, bis die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Beteiligten gewährleistet sind. Unklar ist, ob es Änderungen am Ablauf der aktuellen Staffel geben wird oder wie das Gedenken an Misua in die Sendung einbezogen werden soll. Für viele internationale Fans bleibt vor allem eine Frage offen: Wird die vierte Staffel von „Drag Race Philippines“ jemals wieder das gleiche sein?

Die Queer-Entertainment-Welt hat einen unverkennbaren Charakter verloren. Mit Misua bleibt der Szene nicht nur ein Unikat, sondern auch ein inspirierendes Vorbild in Erinnerung – auch dann noch, wenn die Lichter einmal kurz ausgehen.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Minderheitenstress Community

Neue Studiendaten gehen ins Detail

Diskriminierung sorgt bei LGBTIQ+-Menschen für Minderheitenstress. Je mehr Akzeptanz, je besser wird es? Ganz so einfach scheint es doch nicht zu sein
Krise bei Influencern

Erschöpfung in der digitalen Welt

Ein Leben als queerer Social-Media-Influencer ist toll? Nicht unbedingt! Eine neue Studie zeigt nun auf, rund die Hälfte von ihnen kennt ein Burnout.
Fortschritte im Bereich HIV

Der lange Weg zur Heilung

HIV-Forscher aus den USA haben nun bekräftigt, dass eine HIV-Heilung bis 2040 denkbar ist. Dazu müssten mehrere Ansätze kombiniert werden.
Kritik an der Gen-Z

Weniger Jammern, mehr Handeln

Die Jugend in Deutschland jammert zu viel und handelt zu wenig, betont ein Sozialforscher. Davon betroffen sind auch queere Jugendliche.
Homosexuelle Flüchtlinge

Neue humane Wege in Kenia

Kenias Regierung will Flüchtlingslager in neue Dörfer überführen. Homosexuelle haben neue Hoffnung auf eine Verbesserung ihrer Lebensrealität.
Keine Jobs für Homosexuelle?

Sehr schwierige Lage in Afrika

Homosexuelle haben in Afrika nicht „nur“ mit Diskriminierung zu kämpfen, auch die Jobsuche wird zum Hürdenlauf, betont jetzt eine Hilfsorganisation.
Indonesien im Zwiespalt

Zwischen Hass und Herzlichkeit

Indonesien kämpft seit zehn Jahren zwischen den Extremen: LGBTIQ+-Menschen bekämpfen oder integrieren. Ein neue Studie untersuchte das Phänomen.
Kommunikation ohne Big Brother

Neue kreative Wege in Russland

Russland schränkt digitale Wege immer mehr ein, die queere Community und viele Bürger experimentieren derzeit mit neuen Kommunikationsideen.