Luxus, Lebenslust und LGBTIQ+ Cary Grants Villa Paradiso steht in Palm Springs zum Verkauf
In der Sonne von Palm Springs sorgt gerade ein Anwesen für mehr Aufsehen als jeder Promi am Pool: Die legendäre „Villa Paradiso“ von Cary Grant steht zum Verkauf – für stolze 12,7 Millionen Dollar. Die Villa, ein Rückzugsort voller Glamour, Opulenz und längst vergangener Hollywood-Exzesse, öffnet damit nicht nur ihre Türen für makellose Maklerinnen und Makler, sondern auch für die Neugierde moderner Klatschliebhaberinnen und Klatschliebhaber.
Luxus, Lebenslust und LGBTIQ+-Geschichte
Wer sich auf den 14 Badezimmern und acht Schlafzimmern ausbreiten möchte, braucht neben ausreichend Kleingeld auch eine Vorliebe für maximalistische Inneneinrichtung. Die „Villa Paradiso“ bezaubert nicht nur durch ihren historischen Glanz, sondern auch durch die prominente Vergangenheit des früheren Besitzers: Cary Grant, Oscar-nominierter Gentleman, Frauenschwarm und bekannt für seine Beziehungen zu Männern und Frauen damals höchst pikant. Heute wird Grant als eine der schillerndsten bisexuellen Ikonen des Goldenen Hollywood-Zeitalters gefeiert. Seit Jahren gilt Palm Springs übrigens als LGBTIQ*-Hotspot – eine Stadt, deren Glamour und liberaler Geist bis heute, laut offiziellen Tourismustrends, jährlich zehntausende queere Besucherinnen und Besucher anzieht.

Opulente Einrichtung (Fotocredit: David C Potter)
Heimliche Liebe und offenes Geheimnis
Hinter den beeindruckenden Toren der Villa spukt längst ein Liebesmythos: Grant war in den 1930ern bekannt für sein Zusammenleben mit dem Schauspielkollegen und vermuteten Seelenverwandten Randolph Scott – ein Beziehungsmodell, das in Hollywood von damals für endlosen Gossip sorgte. Zeitzeugen wie Modeexperte Richard Blackwell sind überzeugt, dass die beiden nicht bloß WG-Freunde, sondern „aufrichtig verliebt“ waren. Selbst Grant gab zu, dass sie über ein Jahrzehnt hinweg eine enge, geradezu seelenverwandte Beziehung pflegten – ein seltener Moment der Offenheit in einer Ära voller Tabus und Scheinheiligkeit.
Die Legende bleibt lebendig
Historikerinnen und Historiker streiten noch immer über die genaue Natur dieser Partnerschaft, doch sicher ist: Grants bisexuelles Leben und seine Villa in Palm Springs sind bis heute ein Symbol queerer Sichtbarkeit und Glamour. Wer genug Mut (und das nötige Kleingeld) mitbringt, darf demnächst ganz offiziell in den Duft von Geschichte und Hollywood-Geschichten eintauchen. Bleibt Palm Springs damit die Bühne für kommende LGBTIQ+-Ikonen – oder erleben wir eine neue Ära des schwulen Luxus-Immobilienmarkts?