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Courtney Act macht Schlagzeilen

Aufsehen um Courtney Act Von der Drag-Ikone zum Calvin-Klein-Unterwäschemodel

ms - 13.05.2026 - 15:00 Uhr
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Die australische Drag-Künstlerin Courtney Act alias Shane Gilberto Jenek hat mit einem neuen Fotoshooting im Stil klassischer 90er-Jahre-Unterwäschekampagnen zahlreiche Reaktionen in sozialen Netzwerken ausgelöst. Der 44-Jährige Künstler präsentierte sich auf Instagram als „South Bondi Lover Boy“ und beschrieb den Stil der Aufnahmen mit den Worten: „Kategorie ist: 90er-Fuckboy-Realness im Stil eines Calvin-Klein-Unterwäschemodels wie Marky Mark.“

Das Wichtigste im Überblick

  • Courtney Act sorgt mit neuem Fotoshooting im Stil der 90er-Jahre für Aufmerksamkeit
  • Die ehemalige RuPaul's Drag Race-Kandidatin erinnert dabei an frühere Calvin-Klein-Unterwäschekampagnen
  • In sozialen Netzwerken erhält das Shooting zahlreiche Reaktionen
  • Courtney Act kommentiert 2026 erneut den Eurovision Song Contest 2026 für das australische Fernsehen
  • Gleichzeitig bekräftigt sie ihre Distanz zur „Drag Race“-Produktion und kritisiert frühere Erfahrungen mit der Show

Sexsymbol 90er-Jahre Boys 

Courtney Act betont zum neusten Clou ihrerseits: „Langsam durch die Herrenunterwäsche-Abteilung eines Kaufhauses zu laufen, nur um die Männer auf den Verpackungen anzustarren, ist eine schwule 90er-Jahre-Kern-Erinnerung von mir – und damals das Nächste, was an schwulen Porno herankam und ich finden konnte, zumindest, bis das Einwahl-Internet Brisbane erreichte und meine Mutter nicht mehr ständig telefonierte.“ 

Zudem bedankte sie sich bei Fotograf Mitch Major „dafür, meine THOT-Fantasien fotografiert und mir das Gefühl gegeben zu haben, wie eine heiße Schlampe auszusehen.“ Der Begriff „THOT“ ist ein umgangssprachlicher, ursprünglich abwertender englischer Slang-Begriff und steht für „That Hot Over There“.  Gemeint ist damit meist eine Person, die sehr offensiv flirtet, sich stark sexualisiert präsentiert oder als besonders begehrenswert inszeniert wird. In der Internet- und Popkultur wird der Begriff heute oft ironisch, selbstbewusst oder humorvoll verwendet – besonders in queeren Drag- oder Social-Media-Kontexten.

Karrierestart im TV 

Courtney Act wurde erstmals 2003 durch ihre Teilnahme an „Australian Idol“ bekannt. International größere Aufmerksamkeit erhielt sie später als Finalistin der sechsten Staffel von RuPaul's Drag Race. Seitdem war sie in zahlreichen Fernsehformaten zu sehen, darunter auch als Gewinnerin von „Celebrity Big Brother UK“. Aktuell bereitet sich die Künstlerin derzeit auf den Eurovision Song Contest 2026 vor. Bereits zum zweiten Mal wird sie den Wettbewerb für den australischen Sender SBS kommentieren. Australien nimmt seit 2015 offiziell am Eurovision Song Contest teil. Für das Land tritt 2026 Sängerin Delta Goodrem an.

Abkehr von RuPaul 

Eine Rückkehr zu „RuPaul’s Drag Race“ hält Courtney Act hingegen weiterhin für unwahrscheinlich. Trotz ihres dritten Platzes in Staffel sechs erklärte sie mehrfach, sich nicht als Teil der „Drag Race“-Familie zu fühlen. So sagte sie rückblickend, sie habe sich beim Finale der Staffel „absichtlich öffentlich gedemütigt“ gefühlt. Zwar hätten alle Finalistinnen alternative Sieg-Enden drehen müssen, doch laut Courtney hätten Vorgänge hinter den Kulissen deutlich gemacht, dass sie nicht gewinnen würde. Zudem kritisierte sie die Darstellung ihrer Person in der Sendung. Ihrer Ansicht nach habe die Produktion einzelne Eigenschaften ihrer Persönlichkeit überzeichnet und dadurch ein falsches Bild erzeugt.

Später äußerte sich Courtney Act auch kritisch über frühere Aussagen von RuPaul zu trans* Personen in der Show. Die damalige Haltung der Produktion wurde inzwischen geändert, zudem entschuldigten sich die Produzenten später für transfeindliche Begriffe in älteren Episoden. Darüber hinaus warf Courtney Act RuPaul „Heuchelei“ vor. Die Botschaft der Show „Everybody Say Love“ passe ihrer Meinung nach nicht zum Umgang mit den Kandidatinnen hinter den Kulissen. Laut Courtney habe RuPaul sie daraufhin auf X blockiert. Eine Einladung zurück zur Sendung habe sie seitdem nicht mehr erhalten.

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