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AfD: Beatrix von Storch attackiert Parteikollegen körperlich
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Mehrmals auf die Stirn geschlagen AfD: Beatrix von Storch attackiert Parteikollegen körperlich

mr - 05.03.2026 - 15:30 Uhr
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Der Vorwurf, dass Beatrix von Storch, stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, ihren Parteikollegen und Bundesvize Kay Gottschalk in einer internen Sitzung körperlich angegangen haben soll, erschüttert die ohnehin angespannte Stimmung an der Parteispitze. Laut Aussagen mehrerer Beteiligter soll sich der Vorfall zugetragen haben, nachdem Gottschalk die späte Reaktion der Parteiführung auf aktuelle Ereignisse im Iran kritisierte. Dies berichtet die "BILD".

 

Wachsende Unruhe in der AfD-Spitze

Unmittelbar nach der Kritik Gottschalks an der zu spät veröffentlichten Iran-Stellungnahme soll von Storch auf ihn zugegangen sein, ihm demonstrativ ihr Mobiltelefon vor das Gesicht gehalten und ihm anschließend mit der flachen Hand mehrmals auf die Stirn geschlagen haben. Gottschalk selbst äußerte offen, er sei von diesem Verhalten „völlig überrascht“ gewesen und halte es für „absolut unangemessen“. Von Storch hingegen widerspricht und behauptet, sie habe lediglich „an seine Stirn getippt“. Medienberichte untermauern Gottschalks Darstellung zumindest in Teilen durch weitere Zeugenaussagen.

 

Parteiinternes Zerwürfnis und persönliche Differenzen

Hinter den Auseinandersetzungen zwischen Beatrix von Storch und Kay Gottschalk stehen nicht nur banale Meinungsverschiedenheiten, sondern auch stark gegensätzliche Positionen innerhalb der Partei. Von Storch zählt zu den profiliertesten antiqueeren Akteurinnen in der deutschen Politik und pflegt international Kontakte etwa nach Polen oder Ungarn. Gottschalk hat sich hingegen im Bundestag, auch als schwuler Mann, zumindest verbal für einen anderen Ton eingesetzt. Die beiden personifizieren damit den zunehmenden Streit zwischen rechtskonservativen und gemäßigteren Strömungen der Partei.

 

Machtkämpfe?

Die aktuelle Eskalation spiegelt die wachsende Instabilität und interne Lagerbildung in der AfD wider. Erst kürzlich hatte die Bundestagsfraktion in einem anderen Fall ein Mitglied ausgeschlossen. Während die Partei in Umfragen konstant hohe Werte erzielt, stehen Spitzenkräfte vermehrt wegen Anklagen, Rechtsstreitigkeiten und Vorwürfen der Vetternwirtschaft unter Druck. Die öffentliche Darstellung solcher Vorfälle ist nicht zuletzt für das Bild der Partei in der breiten Bevölkerung problematisch.

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