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Urteil in Großbritannien
Foto: iStock / BrianAJackson
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Urteil in Großbritannien Partnerin für Mord an Ehefrau verurteilt

ms - 17.02.2026 - 10:00 Uhr
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Eine 40-jährige Frau wurde in Großbritannien jetzt für den Mord an ihrer Partnerin schuldig befunden und zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Anna Podedworna hatte ihre Lebensgefährtin Izabela Zablocka ermordet, sie anschließend fachgerecht zerteilt und im Garten des Hauses vergraben.

Freundin mit Messer zerteilt 

Podedworna, die laut Staatsanwaltschaft zuvor als „gelernte Metzgerin“ tätig war, zerteilte die Leiche von Zablocka mit einem großen Messer. Die Polizei hatte herausgefunden, dass Podedworna in ihrer früheren Tätigkeit mit dem „Entbeinen und Portionieren von Truthahnkadavern“ vertraut war, berichtete die BBC. 

Nach der Tat wartete die Angeklagte bis spät in die Nacht, um ein Grab auszuheben, das groß genug war, um die Leichenteile zu verbergen. Zablockas Überreste wurden mit Isolierband zusammengebunden und in Müllsäcken in einem „provisorischen Grab“ im Garten gefunden. Staatsanwalt Gordon Aspden erklärte, dass „erheblicher Kraftaufwand“ notwendig gewesen sei, um den Körper zu zerteilen. 

Cold Case aufgeklärt 

Rund 15 Jahre lang galt die Polin Zablocka als vermisst, bis schließlich ihre Tochter erste Nachforschungen anstellte – zum Zeitpunkt des Todes ihrer Mutter lebte sie als kleines Kind in Polen. Schließlich schaltete sich auch die polnische Organisation „Missing for Years“ und ein Investigativjournalist ein, bis Podedworna selbst die Tat gestand und der Polizei den Ort mitteilte, wo die Leiche begraben worden war. 

Nach Aussage der Türkin sei es ein „Unfall“ gewesen in Folge einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen den zwei Frauen. Sie habe ihre Freundin schlussendlich in Notwehr getötet, so Podedworna. Die Staatsanwalt erklärte vor Gericht, es habe „Hinweise auf sexuelle Eifersucht“ zwischen Zablocka und Podedworna gegeben. Detective Inspector Kane Martin von der Polizei in Derbyshire bezeichnete Podedworna als „betrügerische und manipulative Lügnerin“ und fügte hinzu, dass die „erschreckende Schilderung“ der Mörderin gegenüber der Polizei und anschließend gegenüber der Jury „vage und emotionslos“ gewesen sei. „Sie war offensichtlich davon überzeugt, dass sie durch die sorgfältige und wohlüberlegte Beseitigung von Izabela und die Lügen, die sie in den folgenden Jahren erzählte, ihrer Verantwortung für ihre Tat entgehen könnte. Nachdem sie Izabela in zwei Teile zerlegt hatte, warf sie sie einfach in den Müllcontainer und wartete auf die Gelegenheit, ein schmutziges Grab zu schaufeln und sie mitten in der Nacht zu begraben“, so Martin.

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