Attacke auf Joe De La Torre Brutaler Angriff auf beliebten OnlyFans-Akteur in Italien
Der beliebte, schwule Hardcore-Content Creator Joe De La Torre ist Opfer eines brutalen homophoben Angriffs geworden. Der auf OnlyFans und TikTok aktive italienische Influencer schilderte den Vorfall in einem Video in sozialen Netzwerken, zeigte dabei seine Verletzungen und bat darum, seine Geschichte „an so viele Menschen wie möglich“ weiterzugeben.
Beschimpfungen als „Schwuchtel“
„Wir leben in einer beschissenen Welt“, sagt De La Torre zu Beginn des Videos. Er erklärt, er habe sich zuletzt aus offensichtlichen Gründen aus den sozialen Medien zurückgezogen: „Wie ihr sehen könnt, hatte ich Wichtigeres zu erledigen.“ Nach seinen Angaben ereignete sich der Angriff letzte Woche, während er gegen 21 Uhr abends Inhalte für ein TikTok-Video aufnahm. Dabei sei er von einer Gruppe junger Männer angesprochen worden, die sich bedrohlich verhalten haben und ihn zunächst verbal attackiert habe.
Die Beschimpfungen seien eindeutig homophob gewesen. „Sie haben mich ‚scheiß Schwuchtel‘ genannt, immer wieder ‚Schwuchtel‘, haben mich als Mädchen beschimpft und gesagt: ‚Da ist er, der Gay, der es sich im Internet besorgen lässt.‘“ Solche Beleidigungen kenne er, sagte De La Torre, und habe sie auch diesmal zunächst ignoriert: „Ich war nie jemand, der auf Provokationen eingeht.“
Faustschläge ins Gesicht
Anders als bei früheren Vorfällen sei es jedoch zu körperlicher Gewalt gekommen. Die Gruppe habe ihn umringt. „Ich war völlig allein, und einer von ihnen, der aussah wie der Anführer der Bande, ist auf mich losgegangen und hat mi an der Augenbraue einen Schlag versetzt.“ Nach dem Sturz habe ein weiterer Faustschlag seine Lippe getroffen und ihn auch dort schwer verletzt. „Die Lippe ist total zerstört“, sagte De La Torre, zudem sei ein Zahn abgesplittert.
Der Creator kündigte an, den Angriff anzeigen zu wollen. „Ich will das anzeigen, ich will darüber sprechen und es so vielen Menschen wie möglich zeigen – teilt dieses Video“, sagte er. Zugleich zeigte er sich fassungslos darüber, dass solche Taten auch weiterhin geschehen: „Leider gibt es diese Dinge und sie passieren immer noch, auch 2026.“ Er fügte hinzu: „Ich habe keine Worte.“ Besonders besorgt äußerte sich De La Torre über mögliche Folgen für jüngere oder psychisch belastete Betroffene. „Es geht nicht so sehr um mich – ich glaube, ich habe die Kraft, so etwas zu überwinden –, sondern eher um Menschen, die jünger oder verletzlicher sind“, sagte er. Er habe lediglich gearbeitet: „Am Ende muss jemand darunter leiden, der nichts getan hat – so wie ich.“