Direkt zum Inhalt
Polizei ermittelt nach queerfeindlichem Angriff in Frankfurt
ANZEIGE

Polizei bittet um Mithilfe Ermittlungen nach queerfeindlichem Angriff in Frankfurt

mr - 16.02.2026 - 21:30 Uhr
Loading audio player...

Am Samstagabend kam es in der Frankfurter Innenstadt zu einem homofeindlichen Angriff auf eine queere Bar in der Schäfergasse. Drei bislang unbekannte Männer versuchten gewaltsam, die verschlossene Tür des Lokals aufzubrechen. Nach ersten Erkenntnissen beleidigten sie anschließend gezielt eine Mitarbeiterin sowie weitere Gäste mit homophoben Äußerungen und flohen dann in einem Auto. Dies berichtet die Polizei und bittet um Mithilfe.

 

Täter flüchtig – Ermittlungen laufen

Die Polizei sucht aktuell nach den drei Tatverdächtigen und bittet Personen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, um Unterstützung. Neben der Spurensicherung vor Ort wird laut Polizei Frankfurt jede Aussage von Zeuginnen und Zeugen aufgenommen, um die Täter zu identifizieren. Nach Angaben der Behörde fand der Angriff gegen 22:40 Uhr statt, als das Lokal bereits geschlossen war. Schwere Verletzungen wurden nicht bekannt, jedoch ordnet die Polizei den Vorfall klar als queerfeindliche Straftat ein.

 

Staat und Gesellschaft stehen in der Verantwortung

Die Stadt Frankfurt sowie Initiativen für Vielfalt bekräftigen, dass derartige Angriffe nicht unbeantwortet bleiben dürfen. Präventionsarbeit, Sensibilisierung der Öffentlichkeit und konsequente Strafverfolgung gelten als zentrale Bausteine im Kampf gegen queerfeindliche Gewalt. Nach dem jüngsten Angriff stellt sich die Frage, wie Polizei, Stadt und Zivilgesellschaft künftig gemeinsamen Schutz für queere Menschen gestalten – damit Vielfalt auch weiterhin sicht- und erlebbar bleibt.

Personen, die Angaben zum Sachverhalt oder zu den unbekannten Männern machen können, werden gebeten, sich telefonisch mit dem örtlichen Polizeirevier unter der Rufnummer (069) 755 10 100 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizeipräsidium Frankfurt am Main:

Pressestelle Adickesallee 70 60322 Frankfurt am Main Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) Fax: 069 / 755-82009 E-Mail: [pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de] (mailto: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de) Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

"Lächerlich" laut Sage Steele

Vorstellung bei Heimspiel

Ex-Moderatorin Sage  Steele hat die Vorstellung des neuen nicht-binären Maskottchens des Damen-Basketball-Teams Toronto Tempo "lächerlich" genannt.
Flucht in die Freiheit

Paradies mit Schattenseiten

Kap Verde gilt als sicherer Zufluchtsort für viele verfolgte homosexuelle Afrikaner – doch fehlende Asylregeln lassen viele in Unsicherheit zurück.
Der Druck zum Posten

Urlaub unter Beobachtung

Vor allem junge Menschen – auch viele queere – teilen ihren Urlaub selbstverständlich in sozialen Netzwerken. Doch das Posten kann belastend werden.
Gewalt gegen queere Fahrgäste

Forderungen an Fahrdienst Uber

Ein schwerer Angriff auf eine trans* Frau in Kolumbien löst Forderungen nach besserem Schutz queerer Fahrgäste bei Fahrdienst-Apps wie Uber aus.
Allein in der Wohnung

Queere Menschen häufig betroffen

Rund 2,1 Millionen homosexuelle und queere Menschen leben allein, besonders ältere Menschen sind häufig davon betroffen.
Kritik an der US-Polizei

Queere Menschen im Fokus?

Eine neue Studie offenbart: In Kalifornien werden Menschen, die als trans* wahrgenommen werden, häufiger von der Polizei durchsucht und festgenommen.
Aktivisten verlassen Kamerun

Community massiv unter Druck

In Kamerun bedrohen Exil, Erschöpfung und sinkende Fördermittel die Strukturen der LGBTIQ+-Community und ihre bisherigen Erfolge.
Gay for Pay bei OnlyFans

Zwischen Geld, Sex und Identität

Eine wachsende Gruppe heterosexueller Männer produziert auf OnlyFans explizite Inhalte für ein schwules Publikum und ändert Debatten über Männlichkeit
Schwules Vampir-Märchen

Sexy Fischer trifft Walfänger

Ein umjubelter schwuler Horrorfilm erzählt von einer verbotenen Liebe zwischen einem Fischer und einem Walfänger auf den Färöer-Inseln.