Rückmeldung von Jason Collins Fortschritte bei Gehirntumorbehandlung von Ex-NBA-Spieler
Der frühere Basketballprofi Jason Collins hat optimistische Nachrichten zu seiner Krebserkrankung veröffentlicht. Collins, der im Dezember 2025 in einem Interview mit ESPN bekanntgab, dass bei ihm ein Glioblastom im Stadium 4 diagnostiziert worden sei, lebt nun in Singapur, um dort modernste Behandlungsmethoden zu erhalten. „Hier in Singapur läuft alles gut“, sagte Collins zu Beginn eines Instagram-Videos.
Neue Therapie schlägt an
Zuvor hatte Collins zwischen September und November an der UCLA in Los Angeles eine Chemotherapie und Strahlenbehandlung erhalten. Nachdem diese Standardtherapien ausgeschöpft waren, wandte er sich an das australische Unternehmen EnGeneIC. Dieses behandelt ihn mit sogenannten EnGeneIC Dream Vectors (EDV), die gezielt Tumorbereiche angreifen, ohne andere Körperregionen zu schädigen. Laut Collins zeigten aktuelle Scans abgestorbene Tumorzellen, was auf deutliche Fortschritte hinweist. In der kommenden Woche plant Collins die Rückkehr in die USA, um in New York auf einer Konferenz über die Therapie zu sprechen, die er und seine Familie als potenziell lebensrettend ansehen.
Vorbild der Community
Collins war 2013 der erste NBA-Spieler, der sich während seiner aktiven Karriere öffentlich als schwul outete. Nach seinem Coming Out spielte er kurzzeitig für die Brooklyn Nets, ehe er 2014 seine Karriere beendete. 2025 wurde er von der Sportplattform Outsports zum „Male Hero of the Year“ gewählt. Auch nach dem Rückzug vom aktiven Sport setzte sich Collins weiterhin für die Rechte von LGBTIQ+-Personen im Profisport ein – auch seine damalige Trikotnummer 98 wählte er bewusst in Andenken an Matthew Shepard, der 1998 in den USA Opfer eines schwulenfeindlichen Mordes geworden war. Privat ist Collins seit Mai 2025 mit dem US-amerikanischen Filmregisseur Brunson Green verheiratet.