Treffen der schwulen Veteranen Queeres Kunstfestival stärkt die schottische LGBTIQ+-Community
Premiere gelungen! Schauspieler und Regisseur Alan Cumming hat die besondere Atmosphäre und die Bedeutung des ersten „Out In The Hills Festivals“, das im Pitlochry Festival Theater in Schottland stattfand, hervorgehoben. Das dreitägige Event war eine große Feier der LGBTIQ+-Kultur und brachte ikonische Persönlichkeiten wie Schauspieler Sir Ian McKellen, Moderator Graham Norton, die Krimi-Schriftstellerin Val McDermid und den Produzenten Russell T Davies (Queer as Folk) zusammen.
Ein vielfältiges Programm
Das Festival bot dabei eine abwechslungsreiche Mischung aus Theater, Musik, Film und Tanz und sorgte für unvergessliche Momente, darunter die Aufführung von „Equinox“, einem Monolog von „Laurie Slade“ mit Sir Ian McKellen, sowie ein exklusives Gespräch zwischen Alan Cumming und Graham Norton. Auch aktuelle Themen wurden behandelt, darunter ein Panel mit Zander Murray, dem ersten schottischen Fußballspieler, der sich öffentlich als schwul outete, der das Thema Sichtbarkeit im Sport in den Mittelpunkt stellte. Russell T Davies teilte sich die Bühne mit der Romanautorin Jackie Kay, um das Buch „Red Dust Road“ zu diskutieren und den Dialog über die Erfahrungen von LGBTIQ+ in der Literatur zu vertiefen.
Meilenstein für die Community in Schottland
Seit seiner Ernennung zum künstlerischen Direktor des Pitlochry Festival Theaters im Jahr 2024 hat Alan Cumming mehrere Initiativen vorangetrieben, um die Inklusion und Unterstützung für die LGBTIQ+-Gemeinschaft zu stärken. Der Schauspieler und Moderator betonte, dass das Festival seine Erwartungen übertroffen habe – nicht nur durch den Erfolg bei den Ticketverkäufen, sondern vor allem durch das gemeinschaftliche Gefühl, das das Publikum durchströmte.
„Die Atmosphäre im Theater war außergewöhnlich – ich habe Liebe, Inklusion, Respekt und Freude in einem immensen Ausmaß erfahren, das ist unübertroffen“, feierte Cumming, der Anfang des Monats mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt wurde. Für ihn repräsentiert das Festival eine Hoffnung und einen vielversprechenden Weg für Schottland und zeigt, dass Kunst eine „kraftvolle soziale Transformationskraft“ sein kann. „Das Out In The Hills Festival ist eine lebendige Erinnerung daran, wie kulturelle Veranstaltungen, die auf Vielfalt fokussiert sind, die Identität und Präsenz von LGBTIQ+ in der Kunst- und Gesellschaftslandschaft stärken“, so ein Sprecher des Festivals weiter.