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Billy Porter über seine Sepsis US-Schauspieler lag drei Tage im Koma und kämpfte ums Überleben

Von ms - 06.03.2026 - 13:00 Uhr
Billy Porter berichtet von Sepsis
Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire
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US-Schauspieler und Sänger Billy Porter (56) hat in einem Interview die erschreckenden Details seiner Sepsis-Erkrankung aus dem Jahr 2025 geteilt. Der „Pose“-Star und Emmy-Gewinner erklärte, dass er nach einem schweren Fall von Sepsis „drei Tage tot“ war, nachdem er an ein Lebenserhaltungssystem angeschlossen wurde.

Ein „Wunder“, am Leben zu sein

Porter hatte die Diagnose im September 2025 öffentlich gemacht, nachdem er seine Teilnahme am Broadway-Musical „Cabaret“ aus gesundheitlichen Gründen absagen musste. In einer offiziellen Erklärung hieß es damals, dass er an einem „schweren Fall“ von Sepsis leide, aber eine vollständige Genesung erwartet werde. Im Gespräch mit TS Madison in deren iHeartMedia-Podcast „Outlaws“ ging Porter jetzt auf die dramatischen Umstände seiner Erkrankung ein und bezeichnete es als „Wunder“, dass er noch am Leben ist.

„Es begann mit einer Routineuntersuchung bei meinem Arzt, bei der ein Nierenstein entdeckt wurde, der in meiner Harnröhre feststeckte“, erklärte der 56-Jährige. „Als sie da reingingen, war da so viel Eiter, Galle und Infektion hinter dem Stein. Es blubberte auf und ich wurde innerhalb von Minuten uroseptisch.“ Laut der Sepsis Alliance beschreibt der Begriff „Urosepsis“ eine Sepsis, die durch eine Harnwegsinfektion verursacht wird. Wenn eine Harnwegsinfektion unbehandelt bleibt, kann sie sich auf die Nieren ausbreiten und zu einer Sepsis führen.

Leben als Geschenk

Porter sagte weiter, dass sein Fall so schwerwiegend war, dass er an eine ECMO-Maschine (Extrakorporale Membranoxygenierung) angeschlossen werden musste, ein medizinisches Verfahren, das das Blut durch das Herz und die Lunge pumpt, um diese Organe zu entlasten. Während dieser Zeit befand sich der Schauspieler in einem Koma. „Ich war drei Tage tot“, gab Porter zu. „Ich bin ein Wunder. Ich bin ein wandelndes Wunder.“ 

Als er schließlich wieder zu sich kam, wurde ihm mitgeteilt, dass sein Bein aufgrund eines Kompartmentsyndroms „den Sauerstoff abgeschnitten hatte“. Um das Leben seines Beins zu retten, musste es während des Komas von den Ärzten „aufgeschnitten“ werden, vom Knie bis zur Hüfte. „Es war ein lebensveränderndes Erlebnis“, erklärte Porter. „Ich bin so dankbar, hier zu sein. Es ist ein Geschenk.“

Vorsätze für neuen Lebensabschnitt

Er sprach auch darüber, wie diese Nahtoderfahrung seine Perspektive auf das Leben verändert hat. „Als ich in meinem Krankenhausbett lag und nachdachte, hörte ich drei Dinge: Das erste war: Arbeite klüger, nicht härter. Das zweite war: Sei gehorsam und antworte dem Ruf. Und das dritte war: Hör niemals auf, die Wahrheit zu sagen.“ Im Dezember des vergangenen Jahres hatte Porter seinen Fans bereits versichert, dass er sich auf dem Weg der Genesung befinde. „Es war eine sehr, sehr herausfordernde Zeit von vier Monaten. Aber ich bin auf dem Weg zu einer vollständigen Genesung.“

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