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Noah Schnapp: Gerücht um Grindr-Sucht als falsch entlarvt

35 Stunden in der Woche? Noah Schnapp: Gerücht um Grindr-Sucht als falsch entlarvt

tb - 05.12.2025 - 17:30 Uhr
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Kaum war das Internet durch eine fragwürdige Screenshot-Welle erschüttert, schon kochte der Klatschkessel: Angeblich verbringt Noah Schnapp ganze 35 Stunden pro Woche auf Grindr. Was war da los? Fans, Sensationshungrige sowie Langeweile-Geplagte rätseln und die Meme-Maschine lief auf Hochtouren.

 

Ein Screenshot und ein Social-Media-Sturm

Die Aufregung entflammte, nachdem ein populärer Parodie-Account einen Screenshot teilte, laut dem der "Stranger Things"-Star so viel Screentime mit der Dating-App Grindr verbringen würde wie andere mit Vollzeitjobs. Die Netzgemeinde konterte mit Fassungslosigkeit und Spott. Doch: Wer kurz recherchierte, stellte fest, dass alles ein einziger Schmarrn war. Die angebliche Enthüllung war gefaked, genauso wie die wild kursierende Behauptung, Lana Del Rey habe sich über seine Schauspielkunst lustig gemacht.

 

Zwischen Wahrheit und Fantasie

Der 20-jährige Schauspieler machte Anfang 2023 öffentlich, dass er schwul ist und nach seinem Coming-out auf TikTok laut eigener Aussage von etlichen prominenten Personen kontaktiert wurde. Doch abgesehen davon ist über sein Privatleben wenig bekannt, und wer will es ihm verdenken, wenn er das so beibehält? Die vermeintliche Grindr-Sucht bleibt also reine Internet-Fiktion. Trotzdem zeigt die Aktion einmal mehr, wie rasant sich Gerüchte über queere Prominente verbreiten und welche Dynamik sich daraus in den Sozialen Medien entfaltet.

 

Öffentlichkeit und Privatsphäre: Ein Drahtseilakt

„Ich war damals 12, 13 und wusste einfach nicht, was ich sagen soll.“ — Noah Schnapp (Time Magazine, 2025)

Schon mit zwölf Jahren wurde der damals noch kindliche Schauspieler laut eigenen Aussagen in Interviews immer wieder direkt zu seiner Sexualität befragt. Er spricht heute offen darüber, wie unangenehm das für ihn als Minderjähriger war. Der mediale Druck hat sich seitdem kaum gebessert.

 

Was bleibt vom digitalen Skandal?

Unterm Strich bleibt: Die aufgeblasene Story um einen angeblichen App-Marathon ist genau das, was Boulevardjournalismus am liebsten serviert bekommt, doch Realität hat sie keine. Für die Zukunft bleibt spannend, wann und ob Social-Media-Nutzerinnen und -Nutzer den Unterschied zwischen Fakt und digitaler Satire schneller erkennen. Bis dahin bleibt mindestens eines sicher: Über Privates entscheidet immer noch Noah Schnapp selbst und nicht irgendein viral gehender Screenshot.

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