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Neue Vorwürfe gegen Michael Jackson

Vorwürfe gegen Michael Jackson Bereicherung vor Kino-Biopic oder echte Anschuldigungen?

ms - 02.03.2026 - 07:45 Uhr
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Michael Jacksons (1958-2009) Nachlassverwalter sehen sich mit einer neuen Klage konfrontiert, die schwerwiegende Vorwürfe von einst engen Vertrauten des verstorbenen Popstars aufwirft. Laut Berichten des „Rolling Stone“-Magazins werfen vier Geschwister der Familie Cascio, die über viele Jahre hinweg als enge Wegbegleiter des „King of Pop“ galten, dem Musiker sexuellen Missbrauch und den Handel mit Kindern vor. 

Enge Vertraute des Popstars

In der Klageschrift beschreiben sie, dass Jackson sie als Kinder über Jahre hinweg manipuliert und missbraucht haben soll. Die Cascios, die als „zweite Familie“ des Sängers galten, standen ihm besonders nahe. Frank Cascio, ein früherer enger Vertrauter und Assistent des Künstlers, hatte Jackson in seinem Buch „Mein Freund Michael“ sogar nach dessen Tod verteidigt. Dass nun ausgerechnet dieser Kreis von einst engen Freunden solche schweren Vorwürfe erhebt, sorgt sowohl unter den Fans als auch bei den Nachlassverwaltern des Sängers für Bestürzung.

In der Klage geben die Geschwister an, dass sie das volle Ausmaß des Traumas erst nach jahrelanger Therapie realisieren konnten. Sie sehen die Klage auch als Appell an andere potenzielle Opfer, sich gegen mächtige Strukturen zur Wehr zu setzen, und betonen, dass es nie zu spät sei, sich Gehör zu verschaffen.

Reaktionen der Nachlassverwalter

Die Nachlassverwalter von Michael Jackson, John Branca und John McClain, wiesen die Vorwürfe umgehend zurück. Sie bezeichneten die Klage als einen weiteren Versuch, sich kurz vor der Veröffentlichung des mit Spannung erwarteten Biopics „Michael“ (Kinostart am 23. April 2026) finanziell zu bereichern und aus dem Erbe des Künstlers Profit zu schlagen. Bereits zuvor hatte der Nachlass erfolgreich gegen ähnliche Klagen von Wade Robson und James Safechuck gekämpft. Diese beiden hatten jedoch im Jahr 2023 einen juristischen Teilsieg errungen, und ihre Fälle werden nun ebenfalls vor Gericht verhandelt.

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