Die deutsche Nationalspielerin Lena Oberdorf hat ihrem Ärger über Fotos im Internet, die die Fußballerin am Boden liegend zeigen, Luft gemacht: Denn „ganz viele Leute“ würden „so ranzoomen“, um möglichst intime Aufnahmen zu bekommen. Solche Bilder in den Sozialen Medien seien auch ein Grund, dass die Sportlerinnen – im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen – bei Fouls möglichst schnell wieder aufstünden, so die 23-Jährige in ihrem Podcast „Popcorn und Panenka“. Auch im Publikum seien immer wieder Männer, die sich bei den Dehnübungen der Frauen per Handy heranzoomen. Doch viele gehen sogar noch weiter und unterlegen Szenen, wenn Oberdorf ihr T-Shirt zum Schweissabwischen hochzieht mit sexy Sound oder fälschen sogar Videos per KI, so dass sie küssend mit Kolleginnen zu sehen ist. Die lesbische Fußballerin sieht sich wie „ein Objekt behandelt“ und findet: “es reicht“. Doch auch ihren männlichen Kollegen geht es mit solchen Spanner-Fotos nicht anders, entsprechende Profile sind dabei besonders bei schwulen Usern, die sich sonst eher nicht für Sport interessieren, beliebt.
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