Wegen Regenbogenflagge beleidigt Zeuge nimmt von Balkon Beweisvideo auf und geht zur Polizei
Ein Mann in East London hatte eine Pride-Flagge vor seiner Wohnung gehisst. Daraufhin wurde er Opfer von homophobem Missbrauch. Am Dienstag hörte Gregory Gaige laute Rufe von draußen, während er dasaß und arbeitete. Er ging auf seinen Balkon, hatte Sicht auf den Ilford Bahnhof und wurde Zeuge einer Abscheulichkeit.
Schockiert nimmt das Opfer die Täter auf
Mehrere Jungs überquerten einen Bahnübergang und riefen ihm dabei schlimme Beleidigungen entgegnen. Explizit wurden Schwule und die LGBTI*-Gemeinschaft beschimpft, mit Worten und Gesten. Greg, der Besitzer der Regenbogenfahne, war schockiert und nahm das Ganze spontan auf. Als Hassverbrechen zeigte er den Vorfall im Anschluss bei der Polizei an. Viele sagen, man solle das Verhalten solcher Leute ignorieren. Greg ist der Meinung, wenn man aufhört, diese Situationen zu melden, geht die Polizei davon aus, dass die Zahl solcher Taten sinkt.
Die Hoffnung auf Klärung durch die Polizei
Das Opfer wünscht sich, dass die Täter gefunden und namentlich genannt werden. Sie sollen sich schämen und es soll ihnen eine Lehre sein. Auch erklärte Greg, dass die Gegend, in der er lebt, rauer sei und mehr Kriminalität herrscht als an seinem früheren Wohnort, schrieb mylondon.news. Bisher gibt es noch keine Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen.