Direkt zum Inhalt

US-Botschaften hissen Regenbogenflagge Mehr Solidarität zeigen US-Botschaften durch LGBTI*-Flagge

Von tr - 28.04.2021 - 14:00 Uhr
Mehr Solidarität zeigen US-Botschaften durch LGBTI*-Flagge
Foto: © Kiyoshi Tanno
ANZEIGE
Loading audio player...

US-Botschaften dürfen Regenbogenflagge wieder hissen

Das US-Außenministerium geht einen weiteren Schritt in die richtige Richtung. Vor allem hat die Neuerung symbolischen Charakter für LGBTI*. Denn es wurde den US-Botschaften auf der ganzen Welt gestattet, neben der US-Fahne die LGBTI*-Flagge zu hissen. Vor diplomatischen Vertretungen darf nun die Regenbogenfahne wehen. Das ging aus einer Mitteilung des Außenministers an die Auslandsbotschaften hervor. Allerdings müssen „lokale Bedingungen“ beachtet werden.

Leichter Gegenwind

Doch das Zeichen für Solidarität erhält auch Gegenwind. So wurde beispielsweise gefragt, warum eine Gruppe von Menschen symbolisch über alle anderen erhoben wird. Vor allem im Nahen Osten ist die LGBTI*-Fahne umstritten, denn hier sind gleichgeschlechtliche Partnerschaften verboten und es könnte zu Problemen kommen. Doch die meisten Botschaften sehen in der Flagge kein Problem, schreibt die Rheinpfalz.

Alte Trump-Vorschrift wieder abgeschafft

Mit dieser Handlung wird eine Vorschrift aus den Trump-Zeiten aufgehoben. Der ehemalige Präsident hatte zu seiner Amtszeit die LGBTI*-Fahnen untersagt. Teilweise wurde damals zu gewissen Anlässen darum gebeten, die Flagge der Schwulen- und Lesbenbewegung zu hissen. Selbst Deutschland zählte zu den Nachfragenden. Trump hatte diese Bitten stets abgelehnt und vor offiziellen US-Adressen nicht erlaubt. Joe Biden machte erneut seinen positiven Standpunkt gegenüber LGBTI* klar. Er möchte die Flagge noch vor dem internationalen Tag gegen Homo-, Trans-, und Biphobie (17. Mai) an den Botschaften sehen.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

MOPO„Schwule Scheiße“: St. Pauli-Buhmann Behrens relativiert seine Skandal-AussagenBILD„Wird man nicht los“ - Ex-DFB-Stürmer äußert sich zu Homophobie-EklatDie PresseKanadierin Anne Carson erhält Literaturnobelpreis: Ein oft kryptisches Werk, betörend schönBR24Niedrigwasser: Bodensee-Wasserstand nicht mehr ablesbarAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wo würdest du ein erstes Date am liebsten verbringen?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Alfie Watts ist bisexuell

Outing von britischen TV-Liebling

Der britische TV-Star Alfie Watts hat sich erstmals öffentlich als bisexuell geoutet. Der 23-Jährige sprach zudem auch über seine Ängste.
David Furnish will HIV stoppen

Ende der Übertragungen bis 2030?

David Furnish sieht die medizinischen Voraussetzungen für ein Ende neuer HIV-Übertragungen erfüllt. Doch Diskriminierung bleibt ein Hindernis.
Aus Trauer wurde Hoffnung

Pulse-Überlebender erinnert sich

Zehn Jahre nach dem Anschlag auf den Pulse-Nachtclub erinnert Brandon Wolf an seinen ermordeten Freund Drew und hilft LGBTIQ+-Jugendlichen.
Coming-Outs am Dom

Besondere Aktion in Köln

Zum internationalen Coming-Out-Tag erzählen 100 LGBTIQ+-Menschen vor dem Kölner Dom ihre persönlichen Geschichten – und laden zum Zuhören ein.
Karlsruhe stoppt Freikirche

Keine Anerkennung für ICF

Nach massiven Protesten gegen queerfeindliche Positionen verweigert Karlsruhe der Freikirche ICF die Anerkennung als Jugendhilfeträger.
Mysteriöser Tod auf Sizilien

Leichenfund bei queerem Treffen

Der Tod einer 35-jährigen nicht-binären Person bei einem queeren Anarchisten-Treffen auf Sizilien gibt Rätsel auf. Ermittler prüfen mehrere Ursachen.
Empörung über Ugandas Minister

Homophobe Aussagen in der Kritik

Ugandas Gesundheitsminister bezeichnet Homosexualität als „nicht afrikanisch“. Menschenrechtsaktivisten kritisieren seine Aussagen scharf.
Über 500 Homo-Ehen in Polen

Immer mehr Paare nutzen EU-Urteil

In Polen sind inzwischen 516 im Ausland geschlossene gleichgeschlechtliche Ehen registriert – trotz anhaltender politischer Widerstände.
Michael Kearns ist tot

Aids-Aktivist stirbt mit 76 Jahren

Der schwule Schauspieler Michael Kearns ist mit 76 Jahren gestorben. Er kämpfte gegen HIV-Stigmatisierung und für homosexuelle Sichtbarkeit.