Türkei: LGBTI*-feindliche Regierung Politische Homophobie nennt es ein Mann und übt Kritik.
LGBTI*-feindliche Regierung in der Türkei
Die Regierung der Türkei hetzt weiterhin gegen die LGBTI*-Gemeinschaft des eigenen Landes. Im Januar begannen Demonstrationen gegen einen von den Staatsoberhäuptern ernannten Rektor. Diese lösten eine offizielle Gegenreaktion aus. Ein Forscher namens Tunay Altay äußerte sich schriftlich dazu.
Ein Forscher äußert sich
Er nutzte die rhetorischen und polizeilichen Reaktionen der Behörden auf die Proteste an einer Universität, um zu illustrieren, wie der Staat die Feindseligkeit gegenüber queeren Menschen fördert.
Präsident Erdogan sagte, es gäbe LGBTI* nicht und solche Protestler seien mit Terroristen gleichzusetzen. Oppositionspolitiker wurden angegriffen, als sie das harte Durchgreifen gegen die Uni kritisierten. Altay nennt es „politische Homophobie“. Zweck sei es, konservative Wähler aufzurütteln, schrieb ahvalnews.com.
Die türkische Opposition
Der Forscher ist der Meinung, dass die Regierung ihre Popularität wieder steigern möchte, indem sie Gedanken über Heterosexualität mit leicht verwertbaren Symbolen über Religion, Moral und Nationalismus verbindet. Altay denkt, man will durch die LGBTI*-feindliche Kampagne die türkische Opposition teilen. Diese müsste sich für die Verteidigung der Rechte der Gemeinschaft einsetzen, um sich nicht selbst politisch zu schaden. Wenn die Oppositionsparteien dies nicht machen, riskieren sie, die Unterstützung der Liberalen und pro-demokratischen Wähler zu verlieren, die entscheidend sind, wenn die Opposition die Macht erlangen will, so Altay.