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Toxische Männlichkeit Warum der Westen Schwule weniger akzeptiert als Lesben

Von co - 29.01.2020 - 12:30 Uhr
Toxische Männlichkeit // © Mixmike
Foto: Toxische Männlichkeit // © Mixmike
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Eine New Yorker Studie fand heraus: Lesben werden generell eher von der Gesellschaft akzeptiert als Schwule (SCHWULISSIMO berichtete). Die Wissenschaftlerinnen stellten fest, dass „die Einstellung gegenüber sexuellen Minderheiten in einem engen Zusammenhang steht mit den Überzeugungen vom Gender-System“.

Gender-Normen sind „weit verbreitete gesellschaftliche und kulturelle Überzeugungen“, die Männern und Frauen unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale, Verhaltensweisen und Interessen zuordnen. Sie schreiben den Menschen vor, wie sie sich in einem heteronormativen System zu verhalten haben. Wenn sie der akzeptierten Schablone entsprechen, ergänzen Mann und Frau einander – und das ließe heterosexuelle Beziehungen laut den Wissenschaftlerinnen als „notwendig und normal“ erscheinen.

Männer sind laut NBC News besonders oft Ziel, aber auch Verursacher von sexuellen Vorurteilen: Oft gehörten Vorurteile gegenüber sexuellen Minderheiten in westlichen Ländern zum „Mannsein“ dazu. Doch das traditionelle („toxische“) Männlichkeitsbild schränkt die psychische Entwicklung von Männern laut einer anderen Studie nachweislich ein: Es führt zu geistigen wie körperlichen Gesundheitsproblemen, Konflikten zwischen den Geschlechtern, Homophobie und Frauenfeindlichkeit.

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