Studie über Akzeptanz Repräsentation in den Medien steigert die Toleranz
LGBTI*-Personen in Werbe-Einblendungen, Fernsehserien und Filmen führen zu mehr Akzeptanz – das belegt nun eine neue Umfrage von GLAAD und dem Werbe-Riesen Procter & Gamble. Die Studie mit dem Titel „LGBTQ Inclusion in Advertising and Media“ fand heraus, dass heterosexuelle Cisgender-Menschen, die während der vergangenen Jahre durch die Medien mit LGBTI* konfrontiert wurden, diese eher akzeptieren und ihre Belange unterstützen.
Befragt wurden dazu 2.031 volljährige Nicht-LGBTI* aus den USA. Das Ganze lief über Cint, die weltweit größte Marktforschungs-Plattform. Diejenigen, die in den Medien auf LGBTI*-Inhalte stießen, zeigten sich durchweg toleranter gegenüber LGBTI*-Personen und waren eher bereit, gleiche Rechte für die LGBTI*-Community zu fordern, ein Coming-out im eigenen Umkreis positiv anzunehmen oder eine Regenbogenfamilie in der Nachbarschaft willkommen zu heißen. Viele Teilnehmer*innen gaben zudem an, dass LGBTI*-Personen in Werbe-Clips sich positiv auf die Wahrnehmung der Marke auswirkten. Das sende ein wichtiges Signal an Werbetreibende und Medienanstalten, so Sarah Kate Ellis von GLAAD laut The Advocate.