Selbstverteidigung LGBTI*-Community trainiert für den Ernstfall
Immer mehr LGBTI*-Personen beginnen Kampfsportarten wie Krav Maga und Jiu-Jitsu. Als Antwort auf die vermehrten Angriffe auf die Community entstanden Workshops wie Shaan Saar in Orlando, Florida, die sich speziell an LGBTI*-Personen, Frauen und Überlebende von Gewaltverbrechen richten.
Bei Shaan Saar lernen die Kursteilnehmer Krav Maga – eine Selbstverteidigungs-Technik, die auch von den Israelischen Verteidigungskräften eingesetzt wird. Ursprünglich wurde es genau für diesen Zweck geschaffen: Wie Mit-Gründer Renee Rose gegenüber NBC News erklärte, entstand die Technik während des Zweiten Weltkrieges als Selbst-Schutz für diejenigen, die im Zuge des Holocausts verfolgt wurden.
Man will sich zunehmend aktiv auf den Ernstfall vorbereiten und so neuen Mut schöpfen, so die Gründer der Gruppe gegenüber NBC. Davon spricht auch Ronan Winters, der den einzigen Kampfsport-Klub für LGBTI*-Personen in Großbritannien leitet, auf der Website seines Jiu-Jitsu-Studios. Dieser erlebe oft überraschte und erfreute Reaktionen darauf auf die Existenz seines LGBTI*-Kampfsport-Klubs.