Schwuler Sohn gegen Hetero-Parade Protest aus dem eigenen Haus
Mylinda Mason ist eine der Organisatorinnen der Modesto Straight-Parade, die Ende August im Graceada-Park stattfinden soll. Ihr schwuler Adoptivsohn Matthew Mason plant, am 24. August eine Mahnwache abzuhalten. Anschließend möchte er den Stadtrat bei dessen Zusammenkunft darum ersuchen, den Marschierenden den Eintritt zum Park zu verwehren.
Er unterstütze zwar das Recht zur freien Meinungsäußerung und zur friedlichen Versammlung, glaube aber, dass der Protest in Gewalt ausarte. Sein ganzes Leben lang habe Mason zu Hause das Gedankengut der National Straight Pride Coalition mitbekommen. Wie er der Modesto Bee erzählte, propagiere die Organisation ein ganz spezielles Weltbild: Die westliche Zivilisation solle hetero, weiß und christlich sein und ausschließlich traditionelle Geschlechterrollen zulassen. Die Vereinigung glaube, es herrsche ein Kulturkrieg. Doch wie Mason ausführt, kann man Heterosexuelität und Christentum auch feiern, ohne LGBTI* zu verteufeln und ihnen die Zugehörigkeit zum christlichen Glauben abzuerkennen.