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NY-Wintersturm: Bürgermeister rät zu "Heated Rivalry"-Buch
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Schwuler Roman als Empfehlung NY-Wintersturm: Bürgermeister rät zu "Heated Rivalry"-Buch

mr - 27.01.2026 - 20:00 Uhr
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Ein massiver Wintersturm hat New York fest im Griff und sorgt für extreme Kälte, Schneemassen und gefährlich glatte Straßen. Behörden warnen eindringlich, das Haus möglichst nicht zu verlassen. In dieser angespannten Lage setzt Bürgermeister Zohran Mamdani ein besonderes Zeichen: Er empfiehlt nicht nur Sicherheitsvorkehrungen, sondern rät den 8,5 Millionen Bewohnerinnen und Bewohnern, sich die Zeit mit dem schwulen Roman „Heated Rivalry“ zu vertreiben – zugänglich für alle über die städtischen Bibliotheken. Mamdanis Vorschlag verbindet damit den Krisenschutz mit einer Einladung zu mehr Vielfalt im Kulturleben der Metropole.

 

Mamdanis Appell und die aktuelle Lage

Die Auswirkungen des Wintersturms sind dramatisch: Mindestens 30 Todesopfer wurden laut offiziellen Angaben in den betroffenen Bundesstaaten gezählt, der Verkehr kam vielerorts zum Erliegen, und auch Rettungsdienste operieren unter erschwerten Bedingungen. Seit Sonntagnachmittag ruft Bürgermeister Mamdani die New Yorkerinnen und New Yorker dazu auf, sicher zuhause zu bleiben und das kostenlose Angebot der öffentlichen Bibliotheken wahrzunehmen – insbesondere das E-Book „Heated Rivalry“ der kanadischen Autorin Rachel Reid. Das Werk erzählt von einer Liebesgeschichte zwischen zwei Eishockey-Spielern und hat durch seine Serienadaption in Nordamerika für Furore gesorgt.

 

Diversität als Botschaft

Mit seiner Empfehlung setzt Mamdani ein klares Signal für eine offene und inklusive Gesellschaft. Die öffentliche Anerkennung eines queeren Buches als Lektüreempfehlung eines Stadtoberhauptes ist in den USA nach wie vor selten. Gerade in einer Zeit zunehmender Polarisierung stehen queere Themen oft unter Druck, wie aktuelle Debatten über Buchverbote an US-Schulen zeigen. In New York dagegen werden Sichtbarkeit und Zugang zu queerer Kultur gezielt gestärkt, was vor allem queeren Jugendlichen Halt geben soll.

Mit der Wahl Mamdanis vor wenigen Monaten hat sich ein Wandel angekündigt: Seine Politik steht für Geschlechtergerechtigkeit und die Unterstützung marginalisierter Gruppen. Die gleichzeitige Aufmerksamkeit für ein queeres Buch und der Bezug zur aktuellen Krise zeigen, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt durch kulturelle Vielfalt wachsen kann.

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