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Russland bewilligt Pride Verbietet sie aber wieder

Von co - 18.07.2019 - 12:44 Uhr
Russland verbietet Pride // © Marc Bruxelle
Foto: Russland verbietet Pride // © Marc Bruxelle
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Jeden Sommer versuchen LGBTI*-Aktivisten erneut, eine russische Pride-Parade mit offizieller Erlaubnis der Behörden abzuhalten. Dazu reichen sie bei zahlreichen größeren Städten Gesuche ein – in den meisten Fällen, werden diese jedoch direkt abgelehnt. Ab und an wird der Marsch bewilligt, nur um innerhalb eines Tages wieder verboten zu werden: Das könnte beispielsweise daran liegen, dass die Behörden erst verspätet realisieren, um welche Art von Veranstaltung es sich handelt.

Wider Erwarten bekamen die Aktivisten von der Stadt Streschewoi eine Zusage für den 24. Juli – mit der Auflage, dass sie zwischen 20 und 22 Uhr sowie fernab von schulischen Einrichtungen stattfinden müsse. Der bekannte Aktivist Nikolai Alexeyev postete die Zusage voller Freude über das Facebook-ähnliche russische Netzwerk VK. Nun zog Bürgermeister Oblast Tomsk die Bewilligung jedoch zurück: Als Grund nannte er das Anti-Propagandagesetz – er befürchte, dass die Demonstration von Minderjährigen gesehen werden könne.

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