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Renaissance trifft Hollywood Connor Storrie als Michelangelos David

Von ms - 26.10.2026 - 16:30 Uhr
Renaissance trifft Hollywood
Foto: IMAGO / Cavan Images / Screenshot HBO Max
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Ein Hollywood-Schauspieler und eine mehr als 500 Jahre alte Marmorskulptur sorgen im Internet aktuell für viel Begeisterung. Der US-Amerikaner Connor Storrie (26), bekannt aus der schwulen Eishockeyserie „Heated Rivalry“, wird in sozialen Netzwerken mit Michelangelos weltberühmtem David verglichen. Fotos des Schauspielers insbesondere im Seitenprofil zeigt eine auffällige Ähnlichkeit mit dem Renaissance-Meisterwerk.

Das Wichtigste im Überblick

  • Viraler Bildvergleich: Fotos des US-Schauspielers Connor Storrie werden in sozialen Netzwerken mit Michelangelos berühmter David-Skulptur verglichen.
  • Auffällige Gesichtszüge: Gerade Nase, ausgeprägte Lippen, markante Kieferpartie, hohe Wangenknochen und dunkle Locken sorgen für die verblüffende Ähnlichkeit.
  • Renaissance-Meisterwerk: Michelangelo schuf den mehr als fünf Meter hohen David zwischen 1501 und 1504 in Florenz.
  • Anhaltende Faszination: Die Skulptur gilt bis heute als Sinnbild männlicher Schönheit, körperlicher Vollkommenheit und selbstbewusster Sinnlichkeit.
  • Neuer Publikumsliebling: Storrie wurde durch seine Rolle als Ilya Rozanov in der schwulen Eishockeyserie „Heated Rivalry“ international bekannt.

Schönheit, Kraft und Sinnlichkeit

Auf den nebeneinandergestellten Bildern fallen insbesondere die gerade Nase, die ausgeprägten Lippen, die hohen Wangenknochen und die markante Kieferpartie auf. Auch Storries dunkle, leicht zerzauste Locken erinnern an die aufwendig aus Marmor gemeißelte Frisur des David. Der Vergleich hat tausende Reaktionen ausgelöst. Manche Nutzer erklären, sie hätten zweimal hinsehen müssen, um sicherzugehen, dass es sich nicht um eine Bildmanipulation handelt. Andere halten die Ähnlichkeit für einen Zufall, der durch den Aufnahmewinkel und die Frisur verstärkt werde.

Michelangelos David

Michelangelo schuf seine berühmte David-Statue zwischen 1501 und 1504 in Florenz. Die mehr als 5,17 Meter hohe Marmorskulptur gehört zu den bedeutendsten Kunstwerken der Renaissance und verkörpert das damalige Ideal des menschlichen Körpers. Dass die Figur bis heute nichts von ihrer erotischen Ausstrahlung und Faszination verloren hat, liegt vor allem an der Verbindung von körperlicher Schönheit und psychologischer Spannung. Michelangelo zeigt keinen entspannten Helden, sondern einen jungen Mann voller Konzentration und innerer Anspannung – unmittelbar vor dem Kampf gegen Goliath.

Die präzise ausgearbeitete Muskulatur, die harmonischen Körperproportionen und die selbstbewusste Nacktheit vermitteln Stärke, Verletzlichkeit und Sinnlichkeit zugleich. Gerade dieser Gegensatz macht die Statue bis heute zu einem Sinnbild männlicher Attraktivität. Hinzu kommt die ungewöhnliche Lebendigkeit des Gesichts: Der konzentrierte Blick, die leicht angespannten Lippen und die markanten Konturen lassen den Marmor beinahe menschlich erscheinen.

Connor Storrie begeistert Fans 

Eine ähnliche Mischung aus markanter Schönheit und emotionaler Ausdruckskraft sehen viele Fans in Connor Storrie. Der Schauspieler wurde durch seine Darstellung des russischen Eishockeyspielers Ilya Rozanov in „Heated Rivalry“ einem internationalen Publikum bekannt. Besonders auffällig sind seine klaren Gesichtskonturen, die hohen Wangenknochen, der kräftige Kiefer und die vollen Lippen. Zusammen mit den dunklen Locken entsteht ein Erscheinungsbild, das an klassische Darstellungen männlicher Schönheit erinnert.

Anders als bei der idealisierten Marmorskulptur kommt bei Storrie jedoch seine lebendige Mimik hinzu. Gerade der Wechsel zwischen einem ernsten, beinahe strengen Ausdruck und einem offenen, weichen Gesichtsausdruck trägt zu seiner Wirkung bei. Auch seine körperliche Präsenz in „Heated Rivalry“ spielt dabei eine Rolle. Die Figur des Ilya Rozanov verbindet die selbstbewusste Ausstrahlung eines Leistungssportlers mit emotionaler Verletzlichkeit. Für viele Zuschauer macht gerade diese Kombination den Schauspieler besonders attraktiv.

Renaissance und Popkultur 

Ob Connor Storrie Michelangelos David tatsächlich außergewöhnlich ähnlich sieht, bleibt eine Frage der persönlichen Wahrnehmung. Die nebeneinandergestellten Profilaufnahmen zeigen jedoch, wie stark bestimmte Vorstellungen von männlicher Schönheit über Jahrhunderte hinweg nachwirken. Ob auch andere körperliche Merkmale Ähnlichkeiten aufweisen, lässt sich leider nicht ad hoc klären, denn Heated Rivalry-Regisseur Jacob Tierney verzichtete darauf, seine beiden Hauptdarsteller frontal nackt zu zeigen, obwohl diese bereit dazu waren. Als Ilya Rozanov zumindest gibt es gewisse körperliche Unterschiede zu berühmten David-Statue.  

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