Direkt zum Inhalt

Parlamentswahlen stehen bevor Politische Gruppe in Schottland hat viele positive Ziele für LGBTI*

Von tr - 29.04.2021 - 13:00 Uhr
Politische Gruppe in Schottland hat viele positive Ziele für LGBTI*
Foto: © instagram.comrainbow.greens
ANZEIGE
Loading audio player...

Schottische Politik – die Rainbow Greens

Die Rainbow Greens sind die Gruppe einer schottischen Partei, welche sich schon lange für LGBTI* einsetzt. Seit 2019 ist eines ihrer Ziele, mehr queere Menschen in die Politik zu bringen. Das Wiederaufleben von Homophobie und Transphobie im Land ist sehr stark und bedroht die Menschenrechte der Gesellschaft. Daher sei es wichtig, dass sich Politiker für die Rechte der LGBTI*-Community einsetzen.

Verschiedene Ziele für LGBTI*

Schottland bereitet sich auf die Parlamentswahlen im Mai vor, während die Rainbow Greens direkte Ziele für die Rechte der LGBTI*-Gemeinschaft formuliert. Dabei bemühen sie sich um Bereiche wie Gesundheit, Sport, Recht und Bildung. So streben sie beispielsweise das Verbot der Konversionstherapien an und kämpfen für die Gleichberechtigung beim Blutspenden. Doch die Rainbow Greens visieren mehr an. Um queere Menschen noch besser zu schützen, wollen sie die Übertragung der Arbeits-, Einwanderungs- und Gleichstellungsgesetzgebung sichern.

Die Kritik

Das würde eine umfangreiche Reform erfordern. Ein weiterer Ansatz ist die LGBTI*-Inkludierung in die Bildung. Die Rainbow Greens wollen mit Sportverbänden zusammenarbeiten und für Gleichberechtigung bei Sport-Wettkämpfen sorgen. Doch durch den Fokus auf LGBTI* erhielten die Rainbow Greens auch Kritik. Es gab Uneinigkeiten über die Unterstützung von Trans-Rechten, woraufhin einige Menschen die Partei verlassen haben. Letztendlich haben sie durch ihren Einsatz mehr Mitglieder gewonnen als verloren, erklärten die PinkNews.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

tazNach dem CSD-Anschlag: Viele Bekundungen, kaum KonkretesndQueer | Razzia in Casa Kuá schüchtert Berliner trans* Community eintazRazzia in queerem Community-Ort: Alles wegen ein paar TablettenFrankfurter Allgemeine ZeitungMit Hilfe von Leihmutter: Niederländischer Ministerpräsident und sein Verlobter bekommen ein BabyAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Wende im Fall Meiwes

Vorerst keine Entlassung

Armin Meiwes bleibt in Haft. Sein Antrag ist zurückgezogen. Was über die Entscheidung bekannt ist und warum lebenslang nicht nach 15 Jahren endet.
Omas Antwort auf den Hass

„Liebe kennt keine Barrieren“

Nach der Hasswelle gegen Luca und Cristian meldet sich Lucas Oma Loretta zu Wort. Ihr Brief stellt das Glück ihrer Familie an erste Stelle.
Kreativer Widerstand

Zehnkämpfer zeigt Haut aus Protest

Frauenfeindliche sexistische Witze von US-Comedian Shane Gillis sorgen aktuell für viel Empörung. Zehnkämpfer Chase Lathrop antwortet kreativ und sexy
Sorge um queere Sichtbarkeit

Pride-Teams wollen Kräfte bündeln

Mehr als 100 CSD-Veranstalter trafen sich in Recklinghausen. Sie warnen vor Anfeindungen und wollen sich bundesweit stärker unterstützen.
Geheimnisse bei Heated Rivalry

Jacob Tierney erklärt Serienerfolg

Ein neues Buch zeigt, wie „Heated Rivalry“ entstand, welche Szenen gestrichen wurden und was die zweite Staffel vorbereitet.
Rob Jetten wird Vater

Premier erwartet erstes Kind

Niederlands Premierminister Rob Jetten und sein Partner Nicolás Keenan erwarten im Frühjahr 2027 ihr erstes Kind durch eine Leihmutter.
Neue Pornogesetze in England

Verbot von Fetisch-Darstellungen

Großbritannien verschärft das Pornografie-Strafrecht: Ab November werden bestimmte sexuelle Darstellungen im Bereich Fetisch und Rollenspiele verboten
Regenbogen spaltet Amsterdam

Streit um queere Sichtbarkeit

Ein geplanter Regenbogenweg in Amsterdam sorgt für Streit. Während Initiatoren ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen wollen, protestieren Anwohner.
Keine PrEP in der Schweiz?

Ende der Kassenleistung 2027

In der Schweiz ist die Kostenübernahme für die HIV-Schutzpille PrEP nur bis Ende 2026 gesichert. LGBTIQ+-Verbände warnen vor Rückschritten.