Direkt zum Inhalt

Nevada-Abgeordnete ist pansexuell Politikerin Peters unterstützt LGBTI* durch Coming-out

Von tr - 31.03.2021 - 14:00 Uhr
Nevada-Abgeordnete ist pansexuell // © facebook.com/votesarahpeters
Foto: Nevada-Abgeordnete ist pansexuell // © facebook.com/votesarahpeters
ANZEIGE
Loading audio player...

Sarah Peters ist eine Demokratin im Staat Nevada und setzt sich für LGBTI* ein. Am 25. März hielt sie eine Rede. Darin outete sie sich als pansexuell – in dieser Orientierung richtet sich die Lust nicht nach einer bestimmten Geschlechtsidentität. Mit dem Coming-out wollte sie das Gleichberechtigungsgesetz unterstützen. Sie möchte das Land zu einem gerechteren Ort machen, der LGBTI* einschließt.

Positive Reaktionen auf das Outing

In einem Twitter Beitrag überlegte Peters, ob sie queer oder gay genug sei. Dabei beantwortete sie sich die Frage selbst im folgenden Satz. Sie schrieb, alle seien genug wert, um gefeiert zu werden. Die Reaktionen auf ihren Tweet waren ebenfalls positiv. Die eigene Antwort wurde ihr bestätigt. Sie müsse nichts anderes sein, um „genug“ zu sein. Immer wieder twittert die Politikerin auf ihrem Account.

Nevada – bester Staat in Amerika für LGBTI*

Peters erklärte, dass Nevada grandiose Fortschritte macht, an denen sich andere orientieren könnten. Das Land bietet ein sicheres Zuhause für alle LGBTI*s. Selbst USA Today hat den Staat als besten in Amerika für die LGBTI*-Gemeinschaft anerkannt. Mit ihrem Outing setzte Peters ein Zeichen, vor allem für queere Jugendliche. Ihre Familie hatte bereits davon gewusst, doch jetzt sprach Peters das erste Mal öffentlich über ihre pansexuelle Orientierung.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

tazNach dem CSD-Anschlag: Viele Bekundungen, kaum KonkretesndQueer | Razzia in Casa Kuá schüchtert Berliner trans* Community eintazRazzia in queerem Community-Ort: Alles wegen ein paar TablettenFrankfurter Allgemeine ZeitungMit Hilfe von Leihmutter: Niederländischer Ministerpräsident und sein Verlobter bekommen ein BabyAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist dir ein LGBTIQ+-freundliches Arbeitsumfeld bei der Wahl eines Arbeitgebers?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Wende im Fall Meiwes

Vorerst keine Entlassung

Armin Meiwes bleibt in Haft. Sein Antrag ist zurückgezogen. Was über die Entscheidung bekannt ist und warum lebenslang nicht nach 15 Jahren endet.
Omas Antwort auf den Hass

„Liebe kennt keine Barrieren“

Nach der Hasswelle gegen Luca und Cristian meldet sich Lucas Oma Loretta zu Wort. Ihr Brief stellt das Glück ihrer Familie an erste Stelle.
Kreativer Widerstand

Zehnkämpfer zeigt Haut aus Protest

Frauenfeindliche sexistische Witze von US-Comedian Shane Gillis sorgen aktuell für viel Empörung. Zehnkämpfer Chase Lathrop antwortet kreativ und sexy
Sorge um queere Sichtbarkeit

Pride-Teams wollen Kräfte bündeln

Mehr als 100 CSD-Veranstalter trafen sich in Recklinghausen. Sie warnen vor Anfeindungen und wollen sich bundesweit stärker unterstützen.
Geheimnisse bei Heated Rivalry

Jacob Tierney erklärt Serienerfolg

Ein neues Buch zeigt, wie „Heated Rivalry“ entstand, welche Szenen gestrichen wurden und was die zweite Staffel vorbereitet.
Rob Jetten wird Vater

Premier erwartet erstes Kind

Niederlands Premierminister Rob Jetten und sein Partner Nicolás Keenan erwarten im Frühjahr 2027 ihr erstes Kind durch eine Leihmutter.
Neue Pornogesetze in England

Verbot von Fetisch-Darstellungen

Großbritannien verschärft das Pornografie-Strafrecht: Ab November werden bestimmte sexuelle Darstellungen im Bereich Fetisch und Rollenspiele verboten
Regenbogen spaltet Amsterdam

Streit um queere Sichtbarkeit

Ein geplanter Regenbogenweg in Amsterdam sorgt für Streit. Während Initiatoren ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen wollen, protestieren Anwohner.
Keine PrEP in der Schweiz?

Ende der Kassenleistung 2027

In der Schweiz ist die Kostenübernahme für die HIV-Schutzpille PrEP nur bis Ende 2026 gesichert. LGBTIQ+-Verbände warnen vor Rückschritten.