Neuigkeiten zu Perez Hilton Zwangseinweisung des schwulen US-Bloggers
Es sind weitere Details zu den Verletzungen bekannt geworden, die Perez Hilton (48) nach dem TikTok-Vorfall davongetragen hat, sowie dazu, wie lange seine Genesung dauern könnte. Der amerikanische, schwule Promi-Blogger ging Anfang dieses Monats auf TikTok live und verletzte sich offenbar in seiner eigenen Wohnung mit einem Messer auf drastische Weise selbst. Fans alarmierten daraufhin während des Livestreams die Polizei.
Das Wichtigste im Überblick
- Die US-Blogger Perez Hilton ist schwerer verletzt als bisher vermutet.
- Der 48-Jährige muss wohl Monate, vielleicht sogar Jahre in der Klinik bleiben.
- Aufgrund seiner Selbstverletzungen steht Hilton auch eine Zwangseinweisung in eine psychiatrische Einrichtung bevor.
- Freunde gehen davon aus, dass Hilton mit großer Wahrscheinlichkeit Narben und „lebenslange Entstellungen“ davontragen wird.
- Hilton ist derzeit nicht in der Lage, das Geschehene geistig zu verarbeiten.
Lebenslange Narben
In dem von ihm geteilten Video war der dreifache Vater mit einem Messer zu sehen, mit dem er sich Schnitte am Körper und im Gesicht zufügte. Seitdem wurde mehrfach berichtet, dass er schwere Verletzungen davongetragen und viel Blut verloren hat. Nun zeichnet sich ab, dass der 48-Jährige womöglich über mehrere Monate im Krankenhaus bleiben muss. Die Daily Mail berichtet, dass er sogar bis zu sechs Monate lang in einer psychiatrischen Abteilung behandelt wird und nach dem Vorfall möglicherweise „lebenslange Entstellungen“ davontragen wird. Perez werde wahrscheinlich bleibende Narben von seinen zahlreichen Wunden behalten, teilte eine Quelle der Zeitung mit.
Jahrelange Klinikaufenthalte?
„Perez weiß, dass etwas passiert ist, und er weiß, dass es im Moment nicht gut um ihn steht“, sagte ein Freund. „Aber er ist nicht ganz bei Sinnen. Er ist nicht in der Lage, das Geschehene vollständig zu verarbeiten.“ Die Quelle sagte weiter, seine Genesung werde wahrscheinlich Monate und nicht Tage dauern, und fügte hinzu: „Das ist keine Sache, bei der ich in fünf Tagen sagen kann: ‚Es geht ihm gut‘ – das dauert Monate, vielleicht sogar Jahre.“ Die britische Zeitung berichtet außerdem, dass Perez nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus nicht nach Hause geschickt wird, sondern in eine psychiatrische Einrichtung überwiesen werden wird, wo er von Fachärzten für psychische Gesundheit betreut werden soll.
Inhaftierung wegen Krise
In einem früheren Update erklärte seine Familie: „Wir möchten bestätigen, dass Perez weiterhin gemäß dem Baker Act von Florida im Krankenhaus untergebracht ist. Seine Kommunikation ist äußerst eingeschränkt und beschränkt sich auf die unmittelbare Familie, medizinisches Personal und andere Personen, die direkt an seiner Versorgung beteiligt sind.“ Der Baker Act von Florida ist ein Gesetz, das die vorübergehende Inhaftierung beziehungsweise Festsetzung und die unfreiwillige psychiatrische Begutachtung von Personen ermöglicht, die sich in einer psychischen Krise befinden.
In der Erklärung hieß es weiter: „Perez’ Zustand ist weiterhin ernst, aber stabil. Er erlitt einen erheblichen Blutverlust und zog sich weitere Verletzungen zu, die in den kommenden Tagen operiert werden müssen. Seine Behandlung und Genesung werden ein langwieriger Prozess sein. Da sich unsere Familie weiterhin auf Perez’ Behandlung und Genesung konzentriert, benötigen wir auch den Freiraum und die Privatsphäre, um uns um alle zu kümmern, die von dieser Situation betroffen sind.“ Hiltons Mutter hat inzwischen das vorläufige Sorgerecht seiner Kinder beantragt.
Hier gibt es Hilfe
Die Berichterstattung über Depressionen und Suizidversuche ist ein überaus sensibles Thema. Wir möchten es in KEINSTER Weise glorifizieren oder romantisieren. Viele Menschen, die durch Suizid sterben, leiden an einer psychischen Erkrankung. Wenn es dir nicht gut geht oder du daran denkst, dir das Leben zu nehmen, versuche mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Das können Freunde oder Verwandte sein. Es gibt aber auch eine Vielzahl von Hilfsangeboten, bei denen du dich melden kannst. Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222. Mit Beratung steht dir auch der Coming Out Day Verein via Messenger, E-Mail und Videochat unter www.coming-out-day.de sowie www.comingoutundso.de zur Seite. Weiterhin gibt es von der Telefonseelsorge das Angebot eines Hilfe-Chats. Außerdem gibt es die Möglichkeit einer E-Mail-Beratung. Die Anmeldung erfolgt – ebenfalls anonym und kostenlos – auf der Webseite. Informationen findest du unter: www.telefonseelsorge.de