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Neuer Wirbel um Perez Hilton Möglicher Sorgerecht-Entzug nach Suizidversuch

Von ms - 13.08.2026 - 12:30 Uhr
Neuer Wirbel um Perez Hilton
Foto: IMAGO / Dreamstime
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Nach dem vermeintlichen Suizidversuche und dem anschließenden Krankenhausaufenthalt des schwulen US-Bloggers Perez Hilton hat dessen Mutter offenbar vorübergehend das Sorgerecht für seine drei Kinder beantragt. Teresita Lavandeira reichte den Antrag laut US-Medien in Miami ein. Nach inoffiziellen Angaben soll Hilton selbst mit der Regelung einverstanden sein.

Das Wichtigste im Überblick

  • Die Mutter von Perez Hilton, Teresita Lavandeira, hat vorübergehend das Sorgerecht für seine drei Kinder beantragt.
  • Es wird davon ausgegangen, dass Hilton der Regelung zugestimmt hat.
  • Seine Kinder Mario (13), Mia (11) und Mayte (8) sollen zunächst bei ihrer Großmutter bleiben.
  • Lavandeira soll wichtige medizinische, schulische und andere Entscheidungen für die Kinder treffen dürfen.
  • Hintergrund ist ein Krankenhausaufenthalt Hiltons nach einem TikTok-Livestream, der eine suizidale Selbstverletzung zeigte.
  • Hiltons Familie spricht von einer „schweren psychischen Krise“ und erklärt, sein Zustand sei weiterhin ernst, aber stabil.
  • Die Familie will den Kindern helfen, das Erlebte zu verarbeiten. Das Sorgerecht soll zunächst nur vorübergehend übertragen werden.

Achtung der Privatsphäre

Die Kinder Mario (13), Mia (11) und Mayte (8) sollen dem Antrag zufolge zunächst in der Obhut ihrer Großmutter bleiben. Lavandeira soll dabei auch die Befugnis erhalten, medizinische und schulische Entscheidungen sowie andere wichtige Angelegenheiten der Kinder zu regeln. Lavandeira beantragte zugleich, die Gerichtsunterlagen unter Verschluss zu halten. Als Begründung wurden die Privatsphäre und das Wohlergehen der Kinder genannt. „Die Kinder in diesem Fall sollten keinem weiteren Trauma im Zusammenhang mit den Vorfällen ausgesetzt werden, die Grundlage dieses Antrags sind“, soll Lavandeira in den Gerichtsunterlagen erklärt haben. 

Der Antrag erfolgte weniger als eine Woche nach Hiltons Einweisung ins Krankenhaus. Der schwule Blogger war nach einem TikTok-Livestream aus seinem Haus in Miami in eine Klinik gebracht worden. Das Video zeigte offenbar eine suizidale Selbstverletzung mit einem Messer. Fans alarmierten noch während des Livestreams die Polizei. Perez Hilton wurde unter dem Namen Mario Armando Lavandeira Jr. geboren. Seine drei Kinder kamen mithilfe von Leihmüttern zur Welt. Bei dem Antrag seiner Mutter handelt es sich um eine vorübergehende Regelung. Damit bleibt die Möglichkeit bestehen, dass Hilton zu einem späteren Zeitpunkt erneut das Sorgerecht für seine Kinder übernimmt.

Schwere psychischer Krise

Hiltons Familie erklärte inzwischen: „Perez' Zustand ist weiterhin ernst, aber stabil. Er erlitt einen erheblichen Blutverlust und weitere Verletzungen, die in den kommenden Tagen operiert werden müssen. Seine Behandlung und Genesung werden ein langer Prozess sein.“ Auch zum Erleben der Kinder während des Vorfalls äußerte sich die Familie. Mario, Mia und Mayte sowie Hiltons Schwester Barbara Lavandeira und seine Nichte befanden sich demnach kurz vor Beginn des Livestreams in dem Haus. Nach Angaben der Familie verließen sie offenbar fluchtartig das Anwesen, um nicht mit ansehen zu müssen, was geschah.

Die Familie bezeichnete Hiltons Zustand zum Zeitpunkt des Vorfalls als eine „schwere psychische Krise“. Im Mittelpunkt stehe nun der Schutz der Kinder und ihre Verarbeitung des Erlebten. „Unsere höchste Priorität ist derzeit, den Kindern dabei zu helfen, mit dem Erlebten umzugehen und es zu verarbeiten“, erklärte die Familie. „Ein wichtiger Teil dieses Prozesses besteht darin, ihnen eine sichere Rückkehr nach Hause zu ermöglichen und damit zu beginnen, wieder ein Gefühl von Sicherheit und Normalität aufzubauen.“ Hilton selbst habe inzwischen Zeit mit seiner Mutter und seiner Schwester verbringen können, teilte die Familie weiter mit. Der Kontakt zu ihm sei allerdings weiterhin „äußerst eingeschränkt und auf die unmittelbare Familie, medizinisches Personal und andere Personen beschränkt, die direkt an seiner Betreuung beteiligt sind“.

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