Neuer Gesetzesentwurf verabschiedet Wird der Präsident zustimmen oder sein Veto einlegen?
Derzeit gibt es einen neuen Gesetzesentwurf in Panama, den die Regierung bereits verabschiedet hat. Inhaltlich bezieht sich die Neuerung darauf, dass Minderjährige nicht von den biologischen Eltern getrennt werden sollen. Das Gesetz sieht vor, dass Kinder von Alleinerziehenden und verschiedengeschlechtlichen Ehepaaren adoptiert werden.
Der neue Gesetzesentwurf
Die gleichgeschlechtliche Ehe wird in Panama noch nicht anerkannt. Der Gesetzesentwurf legt aber nahe, dass sich daran vorläufig auch nichts ändern wird. Jetzt muss der Präsident Laurentino Cortizo das neue Gesetz unterzeichnen. Er kann allerdings auch Veto einlegen oder Änderungen vornehmen. Homosexuelle Paare können hingebungsvolle Eltern werden und Kindern eine sichere Zukunft bieten, genauso wie heterosexuelle Eheleute. Doch die neue Regelung verwehrt dem Nachwuchs diese liebevolle Familie, so schreiben die PinkNews am 10. März.
HRM fordert das Verwerfen des neuen Artikels
Die Human Rights Watch (HRW) ist eine internationale Organisation, die sich für Menschenrechte einsetzt. Sie fordern dazu auf, den Artikel zu verwerfen. Das begründen sie damit, dass das Gesetz den weltweiten Menschenrechtsstandards widerspricht. Das Familienleben und die Rechte der Kinder müssen geschützt und dürfen keiner Diskriminierung ausgesetzt werden. Auf Twitter gab es Meldungen vom Ministerium der öffentlichen Sicherheit des Landes. Man respektiere die Menschenrechte und lehne jede Art von Homophobie und Diskriminierung ab.